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Radio Hamburg

Nach ungeklärten Todesfällen in den USA

Hamburg fordert Altersgrenze für Energy-Drinks

Hamburg, 30.10.2012
RHH - Expired Image

Sind Energy-Drinks schädlich für die Gesundheit?

Nachdem in den USA der Verdacht besteht, dass Jugendliche unter 16 wegen Konsum von Energy-Drinks ums Leben kamen, fordert die Verbraucherzentrale Hamburg nun eine Altersgrenze.

Fünf Menschen sind in den USA, unter anderem an Herzrythmusstörungen und einem Herzinfarkt, gestorben, nachdem sie "Monster"-Energy-Drinks getrunken hatten. Im Moment sei noch unklar, ob das Getränk etwas mit dem Tod der Menschen zu tun hatte, doch dies untersucht derzeit die US-Lebensmittelaufsicht.

Dreimal so viel Koffein wie Cola

Die Verbraucherzentrale Hamburg erklärte, dass Energy-Drinks in der Regel dreimal so viel Koffein wie Cola enthielten. Ebenso schädlich sind andere Inhaltsstoffe wie das leistungssteigernde Taurin, das in Verbindung mit Koffein negative Wechselwirkungen auslösen kann. Würden die Getränke zusammen mit Alkohol und bei körperlicher Anstrengung wie etwa in der Disco konsumiert, bestehe die Gefahr, dass sich die Nebenwirkungen zu Krampfanfällen und Herzrasen verstärkten. Deswegen fordert die Verbraucherzentrale, dass die Getränke erst ab 16 in den Läden verkauft werden. Natürlich muss man immer bedenken, dass die Gefahr der Nebenwirkungen immer mit der Menge der Energy-Drinks, die man konsumiert, zusammenhängt. Je mehr man trinkt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Herzrasen und ähnliches.

Mutter verklagt Energydrink-Unternehmen

Die Mutter eines 14-jährigen Mädchens aus dem US-amerikanischen Maryland, das angeblich nach dem Verzehr von zwei der koffeinhaltigen "Monster"-Drinks im vergangenen Dezember an Herzrhythmusstörungen gestorben war, hat inzwischen Klage erhoben. Das Unternehmen "Monster Beverage" wies die Vorwürfe in einer öffentlichen Erklärung zurück. Die Energy-Drinks könnten problemlos getrunken werden. Die in den USA äußerst beliebten Getränke werden in schwarzen Dosen mit neonbunten Bildern darauf verkauft. Warnhinweise auf den Dosen klären darüber auf, dass der Inhalt für Kinder und Menschen, die Koffein nicht gut vertragen, nicht geeignet ist. Einige Sorten des Getränks sind auch in Deutschland erhältlich.

(mho/dpa)