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Radio Hamburg

Führungswechsel beim "Spiegel"

Doppelspitze Mascolo und Blumencron abgesetzt

Hamburg, 09.04.2013

Führungswechsel beim Spiegel. Ab sofort sind die beiden "Spiegel"-Chefredakteure Georg Mascolo und Matthias Müller Blumencron beurlaubt.

Deutschlands größtes Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sucht einen neuen Chefredakteur. Die bisherige Doppelspitze von Print-Chef Georg Mascolo (48) und Digital-Chef Mathias Müller von Blumencron (52) wurde mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Grund seien "unterschiedliche Auffassungen zur strategischen Ausrichtung", wie der Verlag am Dienstag in Hamburg mitteilte. Seit Tagen wurde in der Branche über einen Rauswurf spekuliert. Mascolo und Müller von Blumencron seien beurlaubt. "Über die Nachfolge in der Chefredaktion wird in Kürze entschieden", kündigte der Verlag an.

Wer wird der neue "Spiegel"-Chef?

In Branchenkreisen werden zahlreiche Kandidaten für die Nachfolge genannt: der stellvertretende Chefredakteur der "Bild"-Zeitung, Nikolaus Blome, der Chefredakteur vom "Freitag", Jakob Augstein, der Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur, Wolfgang Büchner, "Cicero"-Chefredakteur Christoph Schwennicke, "WAZ"-Chefredakteur Ulrich Reitz, der Vorsitzende der "Handelsblatt"-Geschäftsführung, Gabor Steingart, das für Innenpolitik zuständige Mitglied der Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ"), Heribert Prantl, der stellvertretende Chefredakteur der "SZ", Wolfgang Krach, die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel und die "SZ"-Journalistin Franziska Augstein, "Stern"-Korrespondentin Katja Gloger sowie "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo.

Die beiden Chefredakteure hatten seit 2008 eine Doppelspitze gebildet. Damals hatte das Duo den langjährigen Chefredakteur Stefan Aust abgelöst. Georg Mascolo übernahm 2011 schließlich die Alleinverantwortung für das Print-Magazin, Mathias Müller von Blumencron übernahm allein die Verantwortung für die digitalen Angebote unter der Marke "Spiegel", einschließlich "Spiegel Online". Das Verhältnis der beiden Chefredakteure galt zuletzt als stark belastet.

(dpa/aba)