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Radio Hamburg

Per "Aktenzeichen XY" gesucht

Hamburger Vergewaltiger in Spanien festgenommen

Hamburg/Burgos, 07.02.2013
Festnahme, Handschellen

Die Handschellen klickten für einen Hamburger Vergewaltiger jetzt in Spanien.

Mitte September 2012 ist eine Frau in der Hindenburgstraße in Hamburg-Alsterdorf vergewaltigt worden. Jetzt wurde der Täter in Spanien festgenommen.

Sogar mit Hilfe der TV-Sendung "Aktenzeichen XY" war nach ihm gefahndet worden. Lange vergeblich. Jetzt aber ging ein monatelang gesuchter Schwerverbrecher, der in Hamburg eine Frau vergewaltigt haben soll, den Polizisten in Spanien ins Netz.

Knapp fünf Monate nach der Vergewaltigung einer 58-jährigen Hamburgerin ist der Tatverdächtige in Spanien verhaftet worden. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte 45-Jährige sei am Mittwoch von Beamten des Landeskriminalamtes nach Hamburg gebracht worden, wie die Polizei mitteilte. Bei seiner Vernehmung in der Hansestadt habe er die Vergewaltigung eingeräumt. Er sollte noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Bereits am 23. Januar sei der mehrfach vorbestrafte Gewalttäter in Burgos von spanischen Polizisten überprüft und verhaftet worden.

Vergewaltiger beschreitet den Jakobsweg

"Er war in Spanien auf dem Jakobsweg. Er hat dort Stationen abgeklappert", sagte ein Polizeisprecher. Bei der Überprüfung durch die Kollegen in Burgos habe sich der Mann in einer Pension mit seinen echten Papieren ausgewiesen - und sei den Fahndern so ins Netz gegangen.

Der 45-Jährige hatte das Landeskriminalamt Hamburg monatelang auf Trab gehalten. Nach einem Aufruf in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" gab es Ende Oktober Hinweise darauf, dass sich der Mann in Bremen aufhält. Dies habe der Tatverdächtige bei seiner Vernehmung bestätigt und gesagt, er sei anschließend über die Niederlande nach Spanien gereist, informierte die Polizei.

Der Mann soll Mitte September in Hamburg-Alsterdorf eine 58-Jährige in deren Wohnung überfallen, vergewaltigt und ausgeraubt haben. Nach eigenen Angaben will er in Deutschland keine weiteren Straftaten begangen haben, teilte die Polizei mit.

(dpa/aba)

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