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Radio Hamburg

Dirk Jens Nonnenmacher

Bei Verurteilung muss Ex-HSH-Chef Abfindung zurückzahlen

Hamburg, 08.01.2013
Nonnenmacher, HSH Nordbank

Dirk Jens Nonnenmacher muss im Falle einer Verurteilung seine 4-Millionen-Abfindung zurückzahlen.

4 Millionen Euro Abfindung hat Nonnenmacher nach dem Ausscheiden bei der HSH-Nordbank kassiert. Im Falle einer Verurteilung muss er sie zurückzahlen.

Er hat Milliarden Steuergelder versenkt - und ist dafür noch mit Millionen belohnt worden. Der Aufsichtsrat der HSH-Nordbank hier in Hamburg hat nun entschieden, dass die Bank die umstrittene Millionenabfindung des Ex-Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher doch noch zurückfordert, falls Nonnenmacher verurteilt wird.

Es geht um knapp 4 Millionen Euro, die Nonnenmacher nach seinem Rauswurf 2010 per Aufhebungsvertrag kassiert hat. Gegen Nonnenmacher laufen unter anderem Ermittlungen wegen Untreue und Bilanzfälschung. 

Das ist jetzt möglich, weil der Aufsichtsrat der HSH-Nordbank am Nachmittag eine Änderung seines Aufhebungsvertrages beschlossen hat.

Der Fall Nonnenmacher

Am 15. Dezember 2010 unterschrieb der umstrittene Bankchef seinen Aufhebungsvertrag. Darin enthalten die Abfindung, die er nur dann zurückzahlten sollte, wenn er binnen 2 Jahren , also bis Ende 2012, verurteilt würde. Hierbei geht es um Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kiel wegen falscher Verdächtigung oder Untreue im Zusammenhang mit der Trennung von dem ehemaligen Vorstandsmitglied der Bank, Frank Roth.
Da sich auf der Prozeßebene bislang nichts gravierendes getan hat, wäre nach der bisherigen Vertragslage das Geld bei Nonnemacher geblieben, auch bei einer späteren Verurteilung. Was vertraglich einwandfrei gewesen wäre, ist aber moralisch in der Stadt vor den Steuerzahlern offenbar nicht zu rechtfertigen gewesen. Wir Steuerzahler stehen nämlich mit über 3 Milliarden Euro Bürgschaft für die HSH Nordbank gerade.
Wer welchen Druck hinter den Kulissen ausgeübt hat, ist bislang nicht bekannt.

(gho/aba)

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