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Radio Hamburg

Flüchtlinge in Hamburg

Wo sollen die obdachlosen Libyer schlafen?

Hamburg, 30.05.2013
Flüchtlinge in Hamburg

Aus einem kleinen weißen Zelt heraus, machen die Flüchtlinge auf sich aufmerksam.

300 Obdachlose aus Libyen sind momentan in Hamburg. Eine Bleibe für die Flüchtlinge gibt es bislang nicht.

Es ist ein seltsam anmutendes Bild zwischen Hauptbahnhof und ZOB: An der Adenauerallee steht ein kleines, weißes Zelt, aus dem die Flüchtlinge aus Libyen die Hamburger über ihr Schicksal informieren. Sie bitten darum, eine Petition zu unterschreiben oder etwas Geld für Essen und Trinken zu spenden. Einen Platz, wo sie für eine bestimmte Zeit leben dürfen, hat der SPD-Senat noch nicht gefunden.

DGB setzt Senat unter Druck

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert, dass der Senat schnell eine Unterkunft für die mittellosen Menschen findet. „Eigentlich kann ich nicht glauben, dass es wirklich keine leeren Turnhallen, Kirchen, Fabrik- oder Lagerhäuser in der Stadt gibt, die sich als befristete Notaufnahmen eignen, so Hamburgs DBG-Chef Uwe Grund. Man solle den Flüchtlingen „unbürokratisch einen Platz zur Verfügung zu stellen, wo sie übergangsweise in Zelten übernachten können“.

Italien bot 500 Euro für die Ausreise

Die rund 300 syrischen Flüchtlinge kamen aus Italien nach Deutschland. Dort bekamen sie laut Bundesinnenministerium bis zu 500 Euro, wenn sie das Land verlassen. Fremdenpässe und jeweils drei Monate gültige Aufenthaltstitel für das gesamte Schengengebiet soll es oben drauf gegeben haben.

Wetter zu schlecht für Zelte?

Sozialsenator Detlef Scheele hatte seine Hilfe angekündigt, eine Unterkunft für vier bis sechs Wochen zur Verfügung zu stellen. Die Bedingung dafür sei, dass die Flüchtlinge nach Italien zurückreisen. Eine Überlegung, Zelte als Aufenthaltsort zu verwenden, lehnte er wegen des schlechten Wetters ab.

(dpa/slu)