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Radio Hamburg

Bau von Berliner Flughafen

Razzia bei Hamburger Stararchitekt von Gerkan

Hamburg/Berlin, 27.10.2013

Die Polizei durchsuchte die Büroräume von Stararchitekt Meinhard von Gerkan.

Im Rahem der Aufklärung des Berliner Flughafendebakels hat die Polizei die Büros vom Hamburger Stararchitekten Meinhard von Gerkan durchsucht.

Der Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses ließ durch die Beamten ein Dokument in dem Architekturbüro sicherstellen.

Architekturbüro: Schriftstück beschlagnahmt

In dem Schriftstück vermuten die Abgeordneten Hinweise darauf, dass es bereits nach der ersten Verschiebung Zweifel am neuen Flughafen-Eröffnungstermin im Juni 2012 gab, sagte der Ausschuss-Vorsitzende Martin Delius (Piratenpartei). Das am Bau beteiligte Architekturbüro habe den Ausschuss mehrfach "über Zustand und Verbleib" des Beweismittels getäuscht. Daraufhin habe die Polizei gleichzeitig Büros in Berlin und Hamburg sowie eine Privatwohnung ins Visier genommen. Im Berliner Büro seien die Unterlagen dann herausgegeben worden, teilte das Abgeordnetenhaus mit.

Das Unternehmen von Flughafenarchitekt Meinhard von Gerkan sitzt in Hamburg, hat aber auch einen Standort in Berlin. Die Flughafen-Verantwortlichen hatten im Juni 2010 den Eröffnungstermin von Ende Oktober 2011 auf den 3. Juni 2012 verschoben. Auch dieser Termin wurde aber abgesagt - vier Wochen bevor es so weit war.

Von Gerkan weist Vorwürfe zurück

Nach dem Polizeieinsatz in Büros des Berliner Flughafen-Architekten Meinhard von Gerkan wehrt sich dessen Büro gegen den Vorwurf der Täuschung. Die Anschuldigung sei unhaltbar, teilten die Architekten von Gerkan, Marg und Partner am Samstagabend (26.10.) in Hamburg mit.

(dpa/mgä)

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