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Radio Hamburg

Hamburg

Feuerwehrleute wollen bessere Arbeitsbedingungen

Hamburg, 11.10.2013
Feuerwehr

Hamburger Feuerwehrleute kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen.

Hamburger Feuerwehrleute protestieren gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Rund 800 Unterschriften an die Innenbehörde übergeben.

Aus Protest gegen befürchtete schlechtere Arbeitsbedingungen haben Hamburger Feuerwehrleute rund 800 Unterschriften an die Innenbehörde übergeben. "Mittlerweile sind wir es leid, immer wieder auf unsere prekären Arbeits- und Gehaltsbedingungen hinzuweisen und von den Verantwortlichen mit Sätzen wie "Ich bedauere es selbst, aber..." abgewiesen zu werden", heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaft Verdi. Es gebe immer noch zu wenig Personal bei der Hamburger Feuerwehr, kritisierte Sieglinde Frieß von Verdi: "Sie arbeiten hart an der Belastungsgrenze."

Feuerwehr fit für die Zukunft machen

Die Innenbehörde verwies dagegen auf eine Ausbildungsoffensive bei der Feuerwehr, rund 80 Nachwuchskräfte werden demnach jedes Jahr zusätzlich eingestellt. "Wir sehen uns auf einem guten Weg, die Feuerwehr fit für die Zukunft zu machen", sagte Behördensprecher Frank Reschreiter, der die Unterschriften für Innensenator Michael Neumann (SPD) entgegennahm. "Wir leisten gute Arbeit für die Bürger unserer Stadt und gehen jeden Tag viele Risiken ein", heißt es weiter in der Erklärung. "Das machen wir gern, möchten aber, dass wir entsprechend anerkannt werden."

Feuerwehrzulage für besondere Belastungen

Die Feuerwehrleute kritisieren laut Frieß unter anderem, dass Zusatzurlaub für die Nachtschichten möglicherweise wegfallen soll. Außerdem verlangen die Beschäftigten, dass die sogenannte Feuerwehrzulage für besondere Belastungen um 25 Euro erhöht wird. "Man kann Kollegen nicht so behandeln, dass sie immer nur aufgrund von Urteilen etwas bekommen", klagte Frieß. Nach jahrelangem juristischen Streit hatte die Innenbehörde im vergangenen Jahr angekündigt, dass Feuerwehrbeamte für rechtswidrig geleistete Mehrarbeit im Jahr 2001 einen finanziellen Ausgleich von 2,4 Millionen Euro bekommen. (dpa)

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