Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Das moralische Denkmal wankt

Vorwürfe gegen Helmut Schmidt

Hamburg, 02.12.2014
Helmut Schmidt Westfälischer Friedenspreis

Autorin Sabine Pamperrien erhebt schwere Vorwürfe gegen Helmut Schmidt.

Brisante Vorwürfe gegen Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Was ist von der neuen Biografie von Aurorin Sabine Pamperrien zu halten?

Brisante Vorwürfe gegen Altkanzler Helmut Schmidt: In einer neuen Biografie mit dem Namen "Helmut Schmidt und der Scheißkrieg", die am 8. Dezember erscheint, zieht die Autorin unter Bezug auf Wehrmachtsakten den Schluß, dass der junge Offizier Schmidt angeblich ein überzeugter Nazi gewesen sein soll.

Außerdem behauptet der Ex-Regierungsberater Klaus Harpprecht im SPIEGEL, dass Helmut Schmidt jahrelang eine Geliebte in Hamburg gehabt hat, von der er sich getrennt haben soll, als er Kanzler wurde. Bislang hat Helmut Schmidt selbst zu jeglichem Gerücht geschwiegen.

Allerdings stellt sich die Frage: bröckelt nun sein Denkmal als moralische Instanz für Deutschland? Denn egal ob zum Thema Zuwanderung, zur Innenpolitik, terroristischen Akten oder für einen wirtschaftlichen Blick in die Zukunft: Schmidt geht immer und hat zu allem eine Meinung, eine Geschichte und ein klares Statement. Und das sehr wach und auf dem Stand der Zeit, trotz oder gerade aufgrund seiner fast 96 Jahre (am 23.12. hat er Geburtstag).

Der Focus schreibt in seiner Online-Ausgabe dazu: "Pamperrien argumentiert, dass Schmidts Denken als Soldat von Nazi-Ideologie kontaminiert gewesen sei. Im Jahr des Kriegsbeginns habe Schmidt zwar einiges am Nationalsozialismus kritisiert. Dass er dabei den "Führer" ausgenommen habe, zeige, wie sehr er bereits auf das Führerprinzip eingeschworen gewesen sei."

Wir versuchen momentan über den Pressekontakt des Piper Verlags, in dem das Buch am 8. Dezember erscheinen soll, ein Interview mit der Autorin anzufragen. Bisher haben wir allerdings noch niemanden erreicht.

(aba)