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Radio Hamburg

Umfrage zum Zusammenleben

Hamburger fühlen sich in ihrer Stadt wohl

Hamburg, 08.12.2014
Rathausmarkt Projekt

Hamburg gilt als multikulturelle Stadt und wird seinem Ruf gerecht - denn das Zusammenleben von Deutschen und Migranten funktioniert auch in der Realität gut.

Die Sozialbehörde stellt die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage vor. Demnach fühlen sich 98% der Hamburgerinnen und Hamburger wohl.

Die Sozialbehörde hat eine Bevölkerungsumfrage zum "Zusammenleben in Hamburg" durchgeführt. Abgefragt und bewertet wurden insbesondere der Stand der Integration und die Qualität des Zusammenlebens sowie des Zusammenhalts in der Stadt.

Die Ergebnisse sind erfreulich, denn sie zeigen einerseits einen hohen Wohlfühlfaktor als Lebensgefühl in Hamburg und zugleich das Bedürfnis nach noch engerem Zusammenleben.

"Über die Ergebnisse der Befragung bin ich insgesamt sehr froh. Sie zeigen, dass sich nicht nur die allermeisten Hamburgerinnen und Hamburger in unserer Stadt wohlfühlen. Sie zeigt auch, dass die Durchmischung der Bevölkerung in den Stadtteilen von 94 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner begrüßt wird. Das ist auch vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Zahl ankommender Menschen ein gutes Zeichen für die Willkommenskultur in Hamburg. Dennoch dürfen wir in unseren integrationspolitischen Bemühungen nicht nachlassen", kommentierte Senator Detlef Scheele die Ergebnisse der Studie.

Zentrale Ergebnisse der Befragung:

Die Befragung konzentrierte sich vor allem auf Fragen zum Zusammenleben - also Kontakterfahrungen, Benachteiligungen und die Frage zur Integrationsverantwortung. Erfragt wurde darüber hinaus die jeweils individuelle Einstellung zu ausgewählten Personengruppen.

  • Die befragten Hamburgerinnen und Hamburger fühlen sich wohl an ihrem Wohnort: 98 Prozent von ihnen gaben an, sich in ihrem Stadtteil und in der Hansestadt insgesamt wohl zu fühlen.
  • 90 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Deutsche und Zuwanderer in ihrem Stadtteil gut miteinander auskommen. 94 Prozent begrüßen es, wenn in ihrem Stadtteil Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenleben.
  • Die Ergebnisse zeigen, dass sich 55 Prozent der Deutschen noch mehr Kontakt zu Zuwanderern wünschen und sich mit 60 Prozent auch ein ähnlich großer Anteil der Zuwanderer mehr Kontakt zu Deutschen ohne Migrationshintergrund wünscht.
  • 52 Prozent der befragten Migrantinnen und Migranten bezeichnen sich selbst eher nicht als solche.
  • Menschen mit Migrationshintergrund berichteten in 29 Prozent der Fälle von Benachteiligungen bei Hamburger Behörden und in 28 Prozent bei der Wohnungssuche.
  • Die Einstellungen zu Sinti und Roma sind insgesamt weniger positiv als zu allen anderen abgefragten Gruppen.
  • Die Einstellungen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden sich im Großen und Ganzen nicht sehr.

Fazit

Senator Detlef Scheele zieht folgendes Fazit aus der Studie: "Die Umfrage zeigt deutlich, dass Hamburg eine Stadt ist, in der Menschen aller Kulturen willkommen sind. Sie macht zugleich deutlich, an welchen Stellen wir gemeinsam noch etwas tun können, denn Rassismus und Vorbehalte sind nach wie vor in Teilen der Gesellschaft verankert."

In Hamburg fühlen sich die Menschen wohl, dennoch gibt es noch viel zu tun. So soll Diskriminierung weiter abgebaut und der Zusammenhalt gefördert werden.

Die Bevölkerungsumfrage wird auf der Seite der Sozialbehörde zum Download angeboten. (apr)

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