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Radio Hamburg

Bundestagsabgeordnete

Auch Hamburger verdienen dazu

Hamburg / Berlin, 29.07.2014
Rüdiger Kruse, CDU, Politiker, Pressebild

Der Hamburger CDU-Politiker Rüdiger Kruse hat sich in den vergangenen neun Monaten 63.000 Euro dazu verdient.

Für die Hamburger im Bundestag sitzen. Viele von uns vermuten dahinter einen Fulltime-Job. Dem ist aber nicht so.

Vier Hamburger Bundestagsabgeordnete erzielen noch Nebeneinkünfte. Die höchsten hat laut dem Transparenzportal abgeordnetenwatch.de der CDU-Politiker Rüdiger Kruse eingefahren: er hat in den vergangenen neun Monaten als Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hier in Hamburg 63.000 Euro kassiert. Im Abendblatt sagt Rüdiger Kruse: "Ich bin der Ansicht, dass ich beiden Seiten gerecht werde."

Weitere Hamburger erzielen Nebeneinkünfte

Von den Hamburger Bundestagsabgeordneten haben laut abgeordnetenwatch.de auch Johannes Kars von der SPD, Jürgen Klimke von der CDU und Anja Hajduk von den Grünen Nebeneinkünfte erzielt: 15.000, 9.000 und 7.000 Euro innerhalb der vergangenen neun Monate.

CSU-Mann ist Spitzenverdiener

Annähernd jeder vierte Bundestagsabgeordnete hat eine gut bezahlte Nebentätigkeit. Reporterin Nadine Gräser: "Zusammen haben sie seit vergangenen Oktober knapp sieben Millionen Euro nebenbei verdient. Das geht aus den Recherchen von abgeordnetenwatch.de hervor. Absoluter Spitzenverdiener: Der CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler. Mit Bruttoeinkünften von mehr als 900.000 Euro in den ersten neun Monaten der Wahlperiode.

Arbeit im Parlament leidet 

Bei solch hohen Summern warnen Parteiexperten. Wenn jemand hunderttausende Euro zusätzlich kassiere, bleibe die Arbeit im Parlament vermutlich auf der Strecke und das Mandat werde zur Nebensache. Ein Grund, warum die Grünen mehr Transparenz fordern.

(rh / ste)   

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