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Radio Hamburg

Kita-Brandbrief

Kein Geld für zusätzliches Kita-Personal

Hamburg, 02.10.2014
Kita Brandbrief Hamburg

Kita-Leiter, -Erzieher und Eltern fordern mehr Geld für mehr Personal in Kitas.

Viele Kita-Erzieher fühlen sich überfordert und fordern eine Entlastung durch zusätzliches Personal. Der Senat sieht jedoch keinen Bedarf.

Das Bündnis Kita-Netzwerk Hamburg hat einen Brandbrief an Bürgermeister Olaf Scholz übergeben. In dem Brief machen die Kita-Leitungen u.a. auf die gesundheitlichen Folgen der derzeitigen Bedingungen aufmerksam: "Wir wollen nicht mehr tatenlos dabei zusehen, wie noch mehr pädagogische Fachkräfte bis zum Rande der Erschöpfung – manche auch darüber hinaus – arbeiten und ihre Gesundheit gefährden."

Mehr Personal gefordert

521 der rund 1.000 Hamburger Kita-Leitungen haben den Brandbrief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg unterzeichnet und auf die "unhaltbaren Rahmenbedingungen" in Kindertageseinrichtungen hingewiesen. Sie fordern darin den Bürgermeister Olaf Scholz auf, nach dem "massiven Platzausbau und der erheblichen Entlastung der Eltern endlich in die notwendige und überfällige Qualitätsentwicklung der Kindertageseinrichtungen" zu investieren.

Die Kita-Leitungen fordern mehr Personal vor allem im Krippenbereich, eine Doppelbesetzung unter Berücksichtigung von Ausfallzeiten wie Urlaub, Krankheit und Fortbildung sowie mehr Zeit für die sogenannte mittelbare Pädagogik.

Einrichtungen sollen umschichten

Der Senat hat jedoch bereits erklärt, dass kein Geld in zusätzliches Kita-Personal gesteckt wird. Die Kita-Träger sollen versuchen, Verbesserungen aus eigenen finanziellen Mitteln zu bestreiten, sagte Sozial-Senator Scheele. Größere Einrichtungen können aus seiner Sicht an einigen Stellen Geld einsparen, durch günstige Mieten oder gutes Finanzmanagement und das Geld dann in Personal stecken.
Grundsätzlich sieht Scheele den Bund in der Pflicht, in den Qualitätsausbau der Kitas zu investieren. (apr)

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