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Radio Hamburg

Islamkonferenz in Hamburg

So soll religiösem Extremismus vorgebeugt werden

Hamburg, 27.09.2014
Junge Islam Konferenz

Heute (27.09.) startet die "Junge Islam Konferenz" unter dem Motto "Volle Vielfalt Voraus"

Im Kampf gegen die Radikalisierung junger Moslems in Hamburg ziehen Stadt und moslemische Gemeinden jetzt an einem Strang.

Kurz vor der heute (27.09.) in Hamburg stattfindenden "Junge Islam Konferenz", haben die Stadt und die moslemischen Gemeinden Ihr gemeinsam erarbeitetes Konzept zur Vorbeugung und Bekämpfung von religiösem Extremismus vorgestellt.

Die Inhalte des neuen Konzeptes

"Das vorgestellte Konzept besteht aus zwei Säulen: Einmal werden Imame, Polizisten, Lehrer und Behördenmitarbeiter darin geschult, extremistische Tendenzen zu erkennen. Dann sollen die Ursachen für die Radikalisierung junger Menschen bekämpft werden. Das sind vor allem Perspektivlosigkeit in unserer Gesellschaft und die zunehmende Islamfeindlichkeit. Hierbei sollen zum Beispiel auch Handels- und Handwerkskammer oder Familienberatungsstellen mit ins Boot geholt werden. Radikalisiert sich ein Jugendlicher dennoch, kommt das mobile Beratungsteam zum Einsatz: Die Mitarbeiter machen Angehörigen und Betroffenen Angebote, wie der Ausstieg aus der Extremistenszene gelingen kann. Wenn Bürgerschaft und Senat zustimmen, sollen mehrere Hunderttausend Euro in das Projekt fließen.", so Tanja Richter aus der Radio Hamburg Nachrichtenredaktion.

Darum geht es bei der "Junge Islam Konferenz"

Unter dem Motto "Volle Vielfalt Voraus" diskutieren ab heute rund vierzig junge Hansestadt-Bewohner mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund auf der "Junge Islam Konferenz". Im Fokus steht bei der diesjährigen JIK Hamburg das Thema "Zusammenhalt stärken, Vorurteile abbauen." Mit Hilfe von Planspielen sollen die Teilnehmer sich mit dem Thema "Vielfalt" am Beispiel von Islam und Muslimen in Deutschland auseinandersetzen und durch die entstehenden Perspektivwechsel ihren Erfahrungshorizont erweitern. Esra Küçük, die Leiterin der JIK Hamburg sagte dazu: "Gerade in den derzeit sehr kontrovers geführten Debatten um Islam und Muslime auch in Deutschland ist es wichtig, die in der Öffentlichkeit bestehenden Bilder, Stereotype und Vorurteile zu analysieren und kritisch zu reflektieren."

(dw/tr/lsc)

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