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Radio Hamburg

Erneuter Warnstreik

Viele Kitas bleiben am Dienstag geschlossen

Hambnurg, 07.04.2015
Bildung, Kinder, Kita

Am Dienstag (07.04.) bleiben viele Kitas in Hamburg geschlossen.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen haben die Gewerkschaften Verdi und GEW zu einem ganztägigen Warnstreik an Kitas und Sozialeinrichtungen aufgerufen.

Kita-Eltern in Hamburg drohen an diesem Dienstag (07.04.) wegen eines Warnstreiks erneut erhebliche Einschränkungen bei der Betreuung ihrer Kinder. Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) gescheitert ist, haben die Gewerkschaften Verdi und GEW Mitarbeiter von Kitas und Sozialeinrichtungen aufgerufen, erneut einen Tag lang die Arbeit niederzulegen und um 9 Uhr zur zentralen Streikkundgebung am S-Bahnhof Sternschanze zu kommen.

Diese Kitas bleiben geschlossen

Jens Kastner von der GEW Hamburg erklärt, welche Einrichtungen geschlossen bleiben. "Das sind die Einrichtungen von dem großen Träger 'Vereinigung Elbkinder', von der Rudolf-Ballin-Stiftung, von den Kinderstagesstätten des ASB, des Studierendenwerks und vom Hamburger Schulverein."

Die betroffenen Eltern sind angeblich bereits vor Ostern über mögliche Schließungen informiert worden. Am Donnerstag verhandeln Arbeitgeber und Gewerkschaften wieder.

Verdi rechnet nach eigenen Angaben mit mehr als 1000 Streikenden. Bereits vor gut zwei Wochen waren wegen eines eintägigen Warnstreiks von 220 Kindertagesstätten rund 100 geschlossen und in allen anderen nur Notgruppen eingerichtet.

Deshalb wird gestreikt

Die Gewerkschaft Verdi verlangt von der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) bundesweit eine Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften und Tätigkeitsmerkmale für die rund 240 000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst. Sollten sich die Gewerkschaften bei der nächsten Verhandlungsrunde am 9. April in Düsseldorf durchsetzen, bedeutete dies im Schnitt ein Einkommensplus von zehn Prozent. Außerdem profitierten laut Verdi indirekt auch die mehr als 500 000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst bei freien und kirchlichen Trägern, da sich diese häufig am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes orientieren.

(dpa/rh/aba)

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