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Radio Hamburg

+++Kommentar+++

Kinder schreien eben auch mal!

Hamburg, 31.08.2015
Kind schreit

Schreiende Kinder gibt's eben. Beruhigt Euch!

Im Supermarkt in Wandsbek ist eine Mutter auf die Straße gesetzt worden, weil ihr Dreijähriger einen Schreianfall bekommen hat. Da könnte ich schreien!

Ich weiß nicht, wie oft meine Tochter (2) sich in einem Supermarkt auf den Boden geschmissen hat, weil ich einmal Nein zu etwas gesagt habe und dann ging das Geschrei los. Das ist halt normal in den vielen Trotzphasen, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung durchmachen und das ist weder schön für Eltern, Kinder und natürlich auch nicht für andere Kunden des Supermarkts, aber es ist eben so!

Hilfe anbieten, aber nicht nerven

Befeuert wird das Thema gerade, weil eine Frau in einem Supermarkt in Wandsbek offenbar eines Supermarktes verwiesen wurde, weil ihr Sohn einen Schreianfall hatte. Mama Annett Gerstenberg erzählt gegenüber der Mopo, dass sie mit ihrem kleinen Maximilian auf dem Weg von der Kita nach Hause war. Es war schon 17 Uhr, er sei im Auto eingeschlafen, sie musste aber nochmal einkaufen gehen, weil Zuhause leider nichts mehr im Kühlschrank war. Kennt man ja - auch als Nicht-Eltern. Sie musste den Dreijährigen also wecken, aber schon auf dem Weg ins den Supermarkt wehrte er sich mit Händen und Füßen, startetet den ersten Tobsuchtsanfall gleich im Eingangsbereich.

Ich verstehe, dass die Leute da hinblicken. Habe ich früher auch gemacht und passiert mir heute auch noch und ist ja auch nicht schlimm. Logisch kann man mal fragen, ob man helfen kann, ob der der Kleine was hat, aber eine Mutter weiß meist schon ganz genau, was geht und was nicht. Als dann aber der Supermarkt-Detektiv (als solcher gab er sich erst später zu erkennen) auf sie zukommt und erklärt, er sei für die Sicherheit zuständig und die würde sie und ihr Kind gefährden, wurde es erst richtig haarig.

Jeder weiß ja eigentlich, dass Kleinkinder grundsätzlich fremden Personen gegenüber nicht gerade sehr aufgeschlossen sind. Meist verstärkt das den Schreianfall noch und es hat die Mutter auch definitiv daran gehindert, schnell ein paar Sachen einzukaufen und ruck zuck das Geschäft wieder zu verlassen. Laut Annett Gerstenberg habe der Mann sie aufgefordert das Geschäft zu verlassen.

Situation entschärfen

Der Defektiv erklärt gegenüber Mopo, er hätte die Situation nur entschärfen wollen, habe vorgeschlagen, zur Beruhigung einmal vor die Tür zu gehen. Die Kundin hätte jederzeit wiederkommen können, so der Detektiv.

Mal ganz ehrlich: entspannt Euch! Klar, Kinder sollen auch Benehmen lernen, aber man kennt das ja - bei einem müden Kind hilft Erklären mal gar nichts. Klar hätte Annett Gerstenberger auf die Idee kommen können, das Geschäft zu verlassen, aber weshalb? Sie musste etwas einkaufen. Punkt. Und Mütter werden nicht weniger hektisch, wenn sie schlaue Ratschläge von allen Seiten bekommen und in die Rabenmutter-Ecke getrieben werden. Das überträgt sich schließlich wieder aufs Kind - ein Kreislauf eben.

Aber eine kleine Anmerkung an alle Eltern hätte ich, obwohl ich Mutter bin, für alle Zugfahrer. Kleinkinder und Babys gehören nicht in den Ruhewagen - da kann ich die Aufregung total verstehen ; )

Was meint Ihr?

 

 

 

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