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Radio Hamburg

Schulstart in Hamburg

So viele Schüler wie noch nie

Hamburg, 26.08.2015
Schule, Schulstart, Einschulung, Schultüte, ABC-Schützen, Erstklässler

In Hamburg starten am Donnerstag (27.08.) so viele Schüler wie noch nie ins neue Schuljahr. Wir erklären, warum.

Hamburg verzeichnet für das kommenden Schuljahr einen Schülerzuwachs in bislang unbekannter Größe. Verantwortlich dafür sind vor allem die Kinder der aus aller Welt nach Hamburg gekommenen Flüchtlingsfamilien. So steigt die Zahl der Jungen und Mädchen an Hamburgs allgemeinbildenden Schulen mit Beginn des neuen Schuljahrs am Donnerstag im Vergleich zum Vorjahr von 168.590 auf 172.540, wie Schulsenator Ties Rabe (SPD) sagte. Hinzu kämen 51.800 Berufsschüler - 600 mehr als vor einem Jahr.

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Zuwanderung bringt mehr Schüler und neue Jobs für Hamburg

Dabei nicht eingerechnet seien die Privatschulen. Nach Angaben der Schulbehörde ist der Anstieg von mehr als 4.500 Schülern an den staatlichen Schulen der höchste Wert seit Beginn der Zählungen im Jahr 1977. Insgesamt seien etwa 3000 der zusätzlichen Schüler Flüchtlingskinder, sagte Rabe. "Es ist sicherlich so, dass der Zuwachs der Schülerzahlen in Hamburg zu einem großen Teil auf den Zugewanderten beruht."

Hamburg erwartet allein in diesem Jahr rund 30.000 Flüchtlinge. Der Senator wies darauf hin, dass in Hamburg als internationaler Stadt jedoch schon immer ein großer Teil des Schülerzuwachses auf Zuzüge aus dem Ausland zurückzuführen sei. Üblicherweise erhalten die derzeit im Schnitt 600 Flüchtlingskinder in den zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen bereits kurz nach ihrer Ankunft in 50 verschiedenen Lerngruppen Deutschunterricht. Wenn sie diese dann in der Regel nach bis zu drei Monaten wieder verlassen, wechseln sie in eine der inzwischen fast 170 sogenannten internationalen Vorbereitungsklassen an 79 allgemeinbildenden Schulen, um dort für zunächst ein Jahr Deutsch zu lernen.

"Mit Eifer lernen"

Erst danach würden die Flüchtlingskinder in die Regelklassen der Grund- und Stadtteilschulen oder Gymnasien integriert. Das funktioniere bislang sehr gut, sagte Rabe. "Das hat unter anderem damit zu tun, dass viele Flüchtlingskinder doch mit großem Eifer lernen." Auf der anderen Seite stünden auch ausreichend Lehrer zur Verfügung. Zudem sei die Hilfsbereitschaft an den Schulen sehr hoch.

Insgesamt werden im neuen Schuljahr 2.400 Flüchtlingskinder in den Integrationsklassen der allgemeinbildenden Schulen unterrichtet, wie Rabe sagte. Weitere 1.650 jugendliche Einwanderer besuchten eine der 105 Integrationsklassen an 28 beruflichen Schulen. Diese Schüler seien zwischen 16 und 20 Jahre alt und kämen für die allgemeinbildenden Schulen nicht mehr infrage. Zuzüglich der rund 600 Kinder und Jugendlichen in den Erstaufnahmeeinrichtungen würden damit im kommenden Schuljahr insgesamt rund 4.650 Flüchtlinge unterrichtet.

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(dpa/aba)

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