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Radio Hamburg

Lichterkette für Frieden

In Hamburg kamen nur 200 Menschen zusammen

Hamburg/München, 20.12.2015
Lichterkette Hamburg

Um die Hamburger Binnenalster bildete sich eine Lichterkette für Frieden.

Schöne Idee, die leider keinen Erfolg hatte: Von Süden nach Norden sollte sich eine menschliche Lichterkette bilden - das klappte nicht ganz.

Eine geplante Lichterkette gegen Terror und Gewalt durch ganz Deutschland - von München nach Berlin - ist am Samstag (19.12.) nur punktuell zustande gekommen. Statt der vom Organisator für München erwarteten 30.000 Teilnehmer kamen dort nach Polizeiangaben nur 4000 mit brennenden Kerzen zusammen.

In Berlin waren es lediglich 700 statt der angemeldeten 25.000. In Hamburg kamen nur knapp 200 Menschen für die Aktion zusammen. Der aus Baden-Württemberg stammende Veranstalter Horst Fallenbeck hatte im Internet zu der Friedensaktion aufgerufen. Für eine ununterbrochen durch halb Deutschland laufende Menschenkette wären nach seinen Schätzungen 650.000 Teilnehmer nötig gewesen. Dieses Ziel wurde nun weit verfehlt.

"Imagine" als Friedenshymne

Eingeleitet wurde die Aktion am Rande des Startortes, des Münchner Marienplatzes, vom Pianisten Davide Martello mit John Lennons "Imagine". Den Song hatte der Musiker auch am Tag nach den Terroranschlägen von Paris nahe der Konzerthalle "Bataclan" gespielt. Vom Marienplatz aus erstreckte sich die Kette auf etwa einhundert Metern und zog sich dann mit größeren Unterbrechungen nach Norden.

Fallenbeck hatte vor der Aktion von 200.000 Anmeldungen aus Bayern, Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Berlin gesprochen. Diese Zahl stieß aber bei den Behörden von vornherein auf Skepsis. So war die Aktion bei der Polizei in Leipzig am Freitag zunächst noch völlig unbekannt.

Dort kamen dann nach ihren Schätzungen 150 bis 200 Demonstranten zusammen. In Brandenburg versammelten sich laut Polizei unter anderem 35 Teilnehmer in Potsdam. Bei Twitter meldeten Teilnehmer zudem 100 Demonstranten in Treuenbrietzen. (dpa/apr)

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