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Radio Hamburg

Strafmaß verkündet

Todesschütze von Diren D. für 70 Jahre hinter Gitter

Missoula, 12.02.2015
Todesschütze Diren D. , Markus K.

Die Verteidigung von Markus K. plädierte während des Prozesses immer wieder auf Notwehr.

Wie der zuständige Richter am Donnerstag (12.02) verkündete, muss der Todesschütze Hamburger Austauschschüler Diren D. für 70 Jahre in Haft.

Ihm drohten für seine Tat zehn bis 100 Jahre Haft - der Todesschütze des Hamburger Austauschschülers Diren D. muss nun für 70 Jahre ins Gefängnis. Das erklärte der zuständige Richter bei der Verkündung des Strafmaßes für den wegen vorsätzlicher Tötung verurteilten Markus K. am Donnerstag (12.02) in Missoula im US-Staat Montana. Bereits kurz vor Weihnachten war der Angeklagte schuldig gesprochen.

"Zu große Gefahr"

"Sie sind wütend auf die Welt, und das ist offensichtlich an ihrem Verhalten, an der Sprache, die Sie verwenden", sagte der Richter. "Wir müssen eine Gesellschaft schaffen, in der Menschen wie Sie nicht überreagieren." Der heute 30-Jährige stelle eine zu große Bedrohung dar. Er hatte im April 2014, wie es in der Anklage hieß, Diren D. vorsätzlich in eine Falle gelockt und kaltblütig hingerichtet, weil dieser nachts in seine Garage eingebrochen war. Die Verteidigung hatte derweil auf Notwehr plädiert - Markus K. habe nach zwei vorherigen Einbrüchen Angst gehabt - ohne Erfolg. Nun muss der Todesschütze für 70 Jahre hinter Gitter.

(dpa/jmü)

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