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Radio Hamburg

Liberté, Égalité, Fraternité!

Demo in Hamburg nach "Charlie Hebdo"-Attentat

Hamburg, 12.01.2015
Demo, Hamburg

Auch in Hamburg wollen Migrantenorganisationen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit nach den blutigen Anschlägen von Paris demonstrieren.

Nach dem Terroranschlag auf "Charlie Hebdo" ruft der Verein Unternehmer ohne Grenzen zu einer Demo in Hamburg auf.

Der blutige Anschlag von Paris hat dazu geführt, dass sich Migrantenorganisationen in Hamburg des Mottos der Französischen Revolution erinnern. Sie gingen am Montag (12.01) um 18 Uhr für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auf die Straßen - Liberté, Égalité, Fraternité!

Nach dem  Terroranschlag auf das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" rief der Verein "Unternehmer ohne Grenzen"  zu einer Demonstration auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz in Hamburg auf. Rund 4.000 Hamburger nahmen an der Kundgebung teil und zeigten ihre Solidarität, um ein Zeichen gegen Terror und Rassismus zu setzen.

Gesicht zeigen!

Das Motto der Kundgebung war die Parole der Französischen Revolution "Liberté, Égalité, Fraternité! - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!". Dem Aufruf hatten sich zahlreiche Organisationen angeschlossen, darunter die Türkische Gemeinde, der Rat der Islamischen Gemeinden (Schura), der türkisch-islamische Dachverband Ditib sowie der DGB und die Kirchen.

Lest auch: "Je Suis Charlie": Tausende demonstrieren gegen Terror

Am Montagabend (12.01) kamen rund 4.000 Hamburger zusammen, um nach dem Attentat in Paris ein Zeichen für Freihei ...

"Dieser Anschlag ist ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit und auf unsere demokratischen Werte", hieß es in dem Demonstrationsaufruf. "Wir alle sind gefordert, unsere Werte zu verteidigen und uns gegen den Hass und den Terror zu wehren, mit dem uns die Islamisten und Rassisten anstecken wollen." 

Die Islamischen Gemeinden in Hamburg hatten sich am Freitag mit scharfen Worten von dem Terroranschlag distanziert und den Opfern ihr Mitgefühl ausgesprochen. "Wir erklären in aller Deutlichkeit, dass sich niemand bei einem Angriff auf unbewaffnete Zivilisten und Polizisten auf den Islam berufen kann, ganz gleich aus welchem Anlass", hieß es in einer Mitteilung der Schura. Der Vorsitzende des Rates, Mustafa Yoldas, sagte am Samstag, man dürfe den Extremisten nicht die Deutungshoheit über den Islam lassen. "Wir müssen stärker Position beziehen.» Extremisten müssten aus islamischen Gemeinden verdrängt, die Erlaubnis zum Predigen müsse ihnen entzogen werden. Besorgt äußerte er sich über die wachsende Islamfeindlichkeit in Deutschland.

Der Geschäftsführer von Unternehmer ohne Grenzen, der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Kazim Abaci, sagte mit Blick auf die Teilnahme von islamischen Organisationen und Kirchen: "Das ist ein Zeichen des interreligiösen Lebens in Hamburg." Der Verein zählt 150 Mitgliedsunternehmen, überwiegend türkische, aber auch polnische, russische, afghanische, griechische und deutsche.

(dpa/aba)

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