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Radio Hamburg

Passagiere stellen Taschendiebe

Zivilcourage in der S-Bahn

Hamburg, 23.03.2015
Courage

Passagiere stellen Taschendiebe in der S-Bahn und werden mit Pfefferspray attackiert. Ein Täter wird aber trotzdem geschnappt...

Das nennen wir Zivilcourage! Fahrgäste der S1 haben am Samstag gegen 5 Uhr versucht, Taschendiebe in der S1 zu stellen. Drei  Taschendiebe hatten versucht, schlafende Fahrgäste in einer S-Bahn der Linie S 1 zwischen den S-Bahnhaltepunkten  Reeperbahn und Bahrenfeld zu bestehlen.

 Drei Fahrgäste (m. 18,19,19) beobachteten wie die Tatverdächtigen die Bekleidung von schlafenden Fahrgästen abtasteten und auf der Suche nach Handys oder Portemonnaies  auch in die Taschen griffen. Die Zeugen sprachen die mutmaßlichen Taschendiebe auf die Taten an, worauf die drei jungen Männer umgehend aggressiv reagierten. Kurz vor Halt der S-Bahn in der Station Bahrenfeld betätigte ein bislang unbekannter Fahrgast den Notruf.

Massiver Reizgas-Einsatz

Die drei Diebe wollten fliehen, wurden aber durch die drei couragierten Fahrgäste zunächst daran gehindert. Daraufhin  wurde aus der Tätergruppe heraus Reizgas gegen die drei Helfer eingesetzt. Die Tatverdächtigen flüchteten
anschließend über den Bahnsteig in die S-Bahngleise in Richtung Bahnhof Altona und setzten weiterhin Reizstoff gegen Personen ein, die die Täter zunächst verfolgten.

Insgesamt gab es am Ende fünf Menschen, die aufgrund des Reizgas-Einsatzes medizinisch versorgt werden mussten.

Ein mutmaßlicher Dieb geschnappt

Sicherheitsdienstmitarbeiter der deutschen Bahn konnten die drei mutmaßlichen Täter im Bahnhof Altona fassen. Allerdings ergriff das Trio die Flucht, ein Jugendlicher (15 Jahre) konnte gestellt werden. Der alkoholisierte junge Mann kam dann ins Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona.

Druckt Euch die Zeugenkarte aus

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg ermittelt weiter, wertet Bilder aus der Überwachungskamera aus und weißt nochmal drauf hin:

Zivilcourage ist wichtig; aber Helfer sollten sich nie selbst gefährden. Nutzen Sie Nothilfeeinrichtungen in den S-Bahnen oder auf dem Bahnsteig; fordern Sie ggf. auch über Handy  umgehend die Polizei an. Stellen Sie sich als Zeuge der Bundespolizei zur Verfügung und merken Sie sich wichtige Personenmerkmale der Täter. Dabei hilft die  Zeugenkarte-Zivilcourage . Einfach ausdrucken und ins Portemonnaie packen.

(aba)

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