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Radio Hamburg

Warnstreiks in Hamburg

Mehrere Kitas bleiben wohl geschlossen

Hamburg, 20.04.2016
Kinder, Kita, Betreuung, Erziehung, Kindergarten, Krippe

Am Freitag (22.04.) bleiben in Hamburg einige Kitas geschlossen.

Am Freitag (22.04.) hat die Gewerkschaft Verdi zu einem Warnstreik in Hamburg aufgerufen. Kitas, Stadtreinigung und weitere Einrichtungen betroffen.

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes hat die Gewerkschaft Verdi zu einem ersten Warnstreik in Hamburg aufgerufen. Am Freitag (22.04.) solle mit zwei Kundgebungen und einem Demonstrationszug den Forderungen von mehr als 20.000 Beschäftigten und Beamten aus städtischen Betrieben sowie der Bundesverwaltung Nachdruck verliehen werden, teilte Verdi jetzt mit. Betroffen von der Tarifrunde sind zum Beispiel Kitas, Bücherhallen, Theater, die Stadtreinigung sowie die Hafenaufsicht HPA.

"Obwohl die Beschäftigten jeden Tag ihr Bestes geben, haben die Arbeitgeber noch nicht einmal ein faires Einstiegsangebot für Verhandlungen vorgelegt", sagte Verdi-Landesbezirksleiter Berthold Bose.

Städtische Kindertagesstätten betroffen

Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn und eine Anhebung der Auszubildendenvergütung um 100 Euro. "Angesichts der realen Einkommenssituation sowie der tatsächlichen Lebenshaltungskosten sind die Forderungen keinesfalls maßlos", sagte Bose dazu.

Vor allem Eltern sollten jetzt aufhorchen, denn die 25.000 Kinder, die in den 183 städtischen Elbkinder-Kitas betreut werden, könnten von dem Warnstreik betroffen sein. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, teilte Geschäftsführerin Katja Nienaber mit, dass "vermutlich einzelne Kitas gänzlich wegen Streik geschlossen sein" werden. Die Eltern müssten sich dann selbst um Alternativen kümmern, allerdings könnten die Räume in der betroffenen Kita für eine Kinderbetreuung in Eigeninitiative bereitgestellt werden.

Eine Möglichkeit, sein Kind betreuen zu lassen, ist sicher auch das Angebot der Aktion Kinderparadies Betreute Kinderspilplätze e.V. Hier wird Kinderbetreuung auf Spielplätzen in Hamburg angeboten.

Wer am Wochenende Wertstoffe zu den Recyclinghöfen bringen wollte, sollte sich vorher genau informieren, welche der Höfe geöffnet sind.

Müllabfuhr:
Schwarze Restmülltonnen und grüne Biotonnen, die normalerweise am kommenden Freitag geleert werden müssten, können gar nicht oder nur in einigen Ortsteilen Hamburgs von der Stadtreinigung geleert werden. Kunden, die ihre schwarzen Restmüll- und grünen Biotonnen selbst zur Leerung zum Fahrbahnrand transportieren (Gefäße mit rotem Deckel), sollten diese Tonnen am Freitag trotzdem bereitstellen. Falls die Regelleerung am Freitag nicht erfolgen kann, wird diese ausgefallene Leerung in der kommenden Woche nachgeholt.
Die Leerung von blauen Papiertonnen und gelben Hamburger Wertstofftonnen wird durch den Warnstreik nicht beeinträchtigt und erfolgt termingerecht.
Sperrmüllabfuhr:
Kunden, die für Freitag, den 22.4. eine Sperrmüllabfuhr vereinbart hatten, wurden von der Stadtreinigung Hamburg gezielt informiert.
Recyclinghöfe:
Am Freitag und am Sonnabend wird es  trotz Warnstreik voraussichtlich gelingen, vier der zwölf Recyclinghöfe zu öffnen. Geöffnet werden die Recyclinghöfe

  • Neuländer Kamp 6 in Harburg (Freitag: 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Sonnabend: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr)
  • Rondenbarg 52a in Bahrenfeld (Freitag: 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Sonnabend: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr)
  • Rahlau 71 in Tonndorf (Freitag: 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Sonnabend: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr)
  • Volksdorfer Weg 196 in Sasel (Freitag: 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonnabend: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr)

Mit längeren Wartezeiten und kurzfristigen Änderungen muss gerechnet werden.  
Mobile Problemstoffsammlung:
Die Termine der mobilen Problemstoffsammlung am Freitag, dem 22. April fallen ersatzlos aus.
Reinigung und Papierkörbe
Auch der öffentliche Reinigungsdienst und die bedarfsgerechte Leerung von Papierkörben werden durch den zweitägigen Warnstreik behindert. Die Stadtreinigung Hamburg wird diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenreinigung, die sich nicht am Warnstreik beteiligen, vordringlich in den Innenstadtgebieten der City, Bergedorf und Harburg sowie auf St. Pauli einsetzen.
Die Stadtreinigung Hamburg wird am Freitag und am Sonnabend über die sozialen Medien Facebook und Twitter über die aktuelle Lage und kurzfristige Änderungen informieren.

(dpa/apr)

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