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Radio Hamburg

Kai Markus Xiong

Von der Elbphilharmonie bis nach Shanghai

Hamburg, 10.03.2017
Kai Markus Xiong

Kai Markus Xiong will entlang der Seidenstraße von Hamburg nach Shanghai laufen.

Langstreckenläufer Kai Markus Xiong startet Sonntag an der Elbphilharmonie und will bis November die 12.000 Kilometer geschafft haben – zu Fuß.

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) bricht am Sonntag (12.03.) der Hamburger Kai Markus Xiong zu Fuß nach Shanghai auf. "Um zehn Uhr geht's los an der Elbphilharmonie", sagte der 44-Jährige am Donnerstag (09.03.) bei einem Treffen mit dem Hamburger Regierungschef im Rathaus. Sein rund 12.000 Kilometer langer Weg entlang der sogenannten Seidenstraße führt ihn von Deutschland über Polen, Weißrussland und Russland nach Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan und schließlich nach China. Die Ankunft in Shanghai sei im November geplant. 2Joggen, laufen, wandern, spazieren, kriechen - Hauptsache, ich komme an", sagte er.

Seid nett zueinander

"Das Ziel ist, das ist mir ganz wichtig, dass es nicht ein reines Sportevent ist, sondern eine Kulturbrücke zwischen den beiden Partnerstädten Hamburg und Shanghai, die 30 Jahre schon verbindet", sagte Xiong. Das Motto laute "Seid nett zueinander" und soll Vorurteile abbauen. Für junge Menschen wolle er auch ein Vorbild sein. "Wenn du einen Lebenstraum hast (...), du kannst es erfüllen, Du musst aber dafür kämpfen. Du brauchst Unterstützung. Alleine wirst du es nicht hinkriegen", sagte Xiong.

40 Paar Schuhe

Scholz zeigte sich beeindruckt von der Aufgabe, die den 44-Jährigen bei seinen 60 bis 80 Kilometer langen Tagesetappen rund 30 bis 40 Paar Schuhe kosten werde. Besonders wichtig sei ihm aber das große Engagement, nämlich eine Brücke zu erlaufen, "die dazu beiträgt, dass die Verständigung zwischen den Völkern und Nationen besser wird als sie heute ist". Und mit einem Schmunzeln fügte Scholz an: "Für uns als Seefahrer ist es natürlich interessant zu sehen, dass man das auch über Land schaffen kann - und dann auch noch zu Fuß. Aber wir sind sicher, Sie schaffen das." (dpa/apr)