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Radio Hamburg

Streit um Brammer-Fläche

Döner-Bude statt Central Park?

Der Streit um die so genannte "Brammer-Fläche" an der Max-Brauer-Allee geht weiter. Anwohner wehren sich, der Central Park Betreiber zeigt sich kooperativ.

Hamburg - Derzeit genießen dort Besucher der Strandbar "Central Park" das Gefühl von Sommer, Sonne, Strand - soweit möglich in diesen Tagen. 17 Jahre lang hat die Fläche brach gelegen. Jetzt will Döner-Lieferant Ertan Celik einen Teil des Areals von der Stadt kaufen und dort eine Döner-Fabrik bauen. Dagegen wehrt sich Anwohnerin Monika Hoop mit einem Bürgerbegehren und sagt im Interview mit uns:

"Wenn die anfangen zu bauen, dann kann der Central Park zumachen, denn da setzt sich keiner hin, wenn die Kräne über einen fahren. Und ich denke, dass man auch mal an die Bürger im Viertel denken sollte und nicht einfach nur kassieren, kassieren, kassieren. Natürlich schafft  Herr Celik 50 Arbeitsplätze, aber der Central Park verliert 60 Arbeitsplätze."

John Schierhorn, er ist Betreiber des Central Parks, erklärt, was auf der Fläche entstehen soll:

"Das würden wir gern öffentlich diskutieren, aber unsere Vorschläge wären zum Beispiel ein großes Studentenwohnheim, das sehr modern gebaut ist, mit Mutter-Kind-Wohnen etc. Wir können uns auch Gewerbeflächen vorstellen, aber eher für Existenzgründer, kleinteilige Ladeneinheiten, Existenzgründerbüros, aber kein großer Gewerbepark - da sind wir strikt dagegen."

Schierhorn auf die Frage, ob er sich auch vorstellen kann, die Fläche mit dem "Dönerkönig" Ertan Celik zu teilen:

"Der Herr Celik ist jemand, der hier im Viertel groß geworden ist und den wir sehr respektieren für das, was er bis jetzt alles gemacht hat und wir können uns schon vorstellen, dass wir uns mit Herrn Celik einigen können."