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Radio Hamburg

Wirtschaftsbehörde warnt

Vorsicht, Eichenprozessionsspinner!

Eichenprozessionsspinner

So sieht der Eichenprozessionsspinner als Raupe aus. Vermeiden Sie unbedingt das Berühren der Tiere oder der Nester.

Erstmalig ist die Raupe des Eichenprozessionsspinners in Hamburg entdeckt worden. So müssen Sie sich verhalten, wenn sie die gefährlichen Krabbler entdecken.

Hamburg - Die Wirtschaftsbehörde hat in Winterhude Schmetterlingsraupen des unscheinbaren, aber für Menschen gefährlichen, Eichenprozessionsspinners entdeckt und sie von 12 Bäumen in Winterhude entfernen lassen. Die Raupen können schwerste Allergien und Atemwegsbeschwerden auslösen.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein unauffälliger Schmetterling. Momentan befinden sich die Tiere in der Puppenruhe in den Raupennestern, die als braune, verwobene Nester von etwa 10 cm Breite und 5 bis 50 cm Länge an den Stämmen oder Astunterseiten der Bäume zu finden sind. Problematisch ist weniger der Fraß der Raupen am Eichenlaub, als vielmehr die feinen Brennhaare, die die Raupen zu tausenden tragen. Durch die Luft verbreitet können sie beim Menschen anhaltende Hautausschläge und schwere Atemwegsbeschwerden hervorrufen. Kontakt mit den Raupennestern sollten Sie unbedingt vermeiden.

Raupenbefall unbedingt melden

Wenn Sie bei einem Spaziergang die gefährlichen Krabbler entdecken, dann melden Sie dies bitte unbedingt bei Ihrem Bezirksamt. Dort gibt es das Fachamt „Management des Öffentlichen Raums“, das für das Entfernen des Eichenprozessionsspinners zuständig ist. Bitte entfernen Sie die Raupen oder die Nester nicht selbst. Wenn Sie doch in Kontakt mit dem Tier gekommen sind, dann suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.

Fragen zum Eichenprozessionsspinner beantwortet Ihnen auch die Pflanzenschutzberatung der BWVI unter der Telefonnummer 040/428 415 220.

Fotos: Diese Tiere können für den Menschen unter Umständen auch gefährlich werden.