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Radio Hamburg

Verrückter Wetterumschwung

Die "Eis-Eiligen"

Hamburg friert früher: In diesem Jahr hat es das Phänomen der Eis-Heiligen besonders eilig.

Hamburg - Fieser Wind, Minustemperaturen und Bodenfrost in Hamburg, auf dem Brocken im Harz sogar fünf Zentimeter Schnee. Das Wetter spielt im Wonnemonat Mai bisher verrückt. Schuld daran ist der besonders warme April. Clemens Grohs aus dem Radio Hamburg Wetterexpertenteam: "Durchschnittlich lag die Temperatur in Hamburg 4,4 Grad über dem Mittel und wir hatten insgesamt 250 Stunden Sonne. Das sind 156 Prozent mehr als sonst."

Damit war der April einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das wiederum hat zur Folge, dass wir in diesem Jahr vorgezogene Eisheilige haben. Die Eisheiligen ist ein Begriff für das Phänomen, dass nach der ersten großen Wärme im Jahr ein Kälterückfall folgt.

Radio Hamburg Wetterexpertin Anke aus der Morningshow: "Die Eis-Heiligen sind zehn Tage zu früh dran, die hatten es in dem Jahr besonders eilig. Die Eis-Eiligen sozusagen." Fuhlsbüttel meldete in der vergangenen Nacht - 2 Grad Celsius, Quickborn sogar - 3,1 Grad. Letztmals war es im Jahr 1941 kälter in einer Mai-Nacht. Der Ort in Niedersachsen vermeldete damit sogar eine der tiefsten Temperaturen europaweit!

Aussicht für die nächsten Tage

Der meteorologische Grund für die vorgezogenen Eisheiligen ist der Ausbruch von polarer Kaltluft. Zwischen dem kräftigen Hoch "Uta", welches über dem Nordmeer liegt, und einem sich bildenden Tiefdruckkomplex über dem Baltikum, wird ungehindert Kaltluft nach Europa transportiert.

Clemens Grohs: "Normalerweise kommt der Kaltlufteinbruch zwischen dem 12. und 15. Mai. Bis dahin müssen wir auch noch mit Temperaturschwankungen rechnen." Kurzfristig sieht es jedoch gut aus. Für den Montag rechnet der Diplom-Meteorologe schon wieder mit sommerlichen 25 Grad Celsius. Ankes Wettertrend macht ebenfalls Hoffnung: "Freitag starten wir mit 17 Grad ins Wochenende!"

 Mehr zum Wetter auf dem Radio Hamburg Wetterradar.