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Radio Hamburg

Körperscanner

Test kostet 1,1 Millionen Euro

Körperscanner

Der erfolglose Test von Körperscannern am Flughafen Fuhlsbüttel hat über eine Million Euro an Steuergeldern gekostet.

Der zehnmonatige Test von Körperscannern am Hamburger Flughafen hat mehr als eine Million Euro gekostet - im Grunde aber nichts gebracht.

Hamburg - Der Test von Körperscannern am Flughafen Hamburg hat rund 1,1 Millionen Euro gekostet - im Grunde aber nichts gebracht. Mal abgesehen von der Erkenntnis, dass die Geräte dem Alltags-Einsatz nicht gewachsen gewesen sind. Erstaunlicherweise funktioniert das System im Amsterdamer Flughafen hervorragend und ist dort schon seit 2006 im Einsatz.

800.000 Passagiere sind am Airport Hamburg durchleuchtet worden, bei jedem zweiten schlugen die Scanner unnötigen Alarm - dafür gab es die Note "mangelhaft". Trotz des Versagens der Technik  will das Ministerium aber keine Rückerstattung der Kosten seitens der Firma L-3 Communications mit der Begründung: "Der Testlauf hat die  beabsichtigten Erkenntnisse gebracht." Tatsächlich erwiesen sich die  Geräte als hochgradig fehlerhaft, so dass der Bund auf ihre Nutzung  fürs Erste verzichtet. Bei 49 Prozent der kontrollierten Personen wurde überflüssiger Alarm ausgelöst.

Linkspartei-Abgeordneter Jan Korte kritisierte den Verzicht  auf Kostenerstattung. "Es ist mittlerweile amtlich, dass die Scanner  untauglich sind", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Trotzdem  sagt die Bundesregierung, der Testlauf hätte die beabsichtigten  Ergebnisse gebracht. Das ist schon absurd. Die Bundesregierung hat knapp eine halbe Million an die Herstellerfirma L-3 Communications gezahlt und will davon keinen Cent zurück." Dies sei nicht nachvollziehbar.

(dpa)