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Radio Hamburg

Sprachförderung und Kritik an den Lehrern

Ergebnisse des Hamburger Bildungsberichts

RHH - Expired Image

Integration und Sprachförderung von Migrantenkindern nimmt den größten Platz im Bildungsbericht für Hamburg ein.

Mangelnde Sprachförderung von Migrantenkindern und Leistungsdefizite bei den Lehrern weist der Bildungsbericht für Hamburg auf.

Hamburg  - Nur wenn ein Problem erkannt wird, kann es auch gelöst werden. Deshalb hat die Hamburger Schulbehörde den Bildungsbericht beim Institut für Bildungsmonitoring in Auftrag gegeben. Darin fallen zwei Knackpunkte auf: Nur einer von drei Lehrern macht richtig guten Unterricht. Die Unterrichtsqualität muss also verbessert werden. Außerdem brauchen immer mehr Kleinkinder mit ausländischen Wurzeln Sprachförderung,  wobei es große regionale Unterschiede gibt. 

Welche Stadtteile sind besonders betroffen?

Jenny Tränkmann vom Institut für Bildungsmonitoring:

"Wilhelmsburg, Veddel, Billstedt, Horn, Jenfeld, Rothenburgsort, Cranz, Harburg und Heimfeld - bei den eben genannten Stadtteilen, da liegt der Sprachförderbedarf bei 43 Prozent."

Das sind Stadtteile mit hohem Ausländeranteil und wenn man bedenkt, dass die Kleinkinder wohl nicht von alten Migranten stammen, die schon vor 40 Jahren eingewandert sind, sondern, von Eltern, die vermutlich selbst hier aufgewachsen und sozialisiert sind, aber mit ihren Kindern nicht ausreichend Deutsch sprechen, vielleicht auch können, dann kann das erschrecken.

Zukunftsperspektiven für die Hamburger Bildungspolitik

Wir haben Schulsenator Ties Rabe dazu befragt:

"Sicherlich muss man in der Stadtentwicklungspolitik so den Wohnungsbau voranbringen, dass es überall in der Stadt für Menschen möglich ist, zu wohnen und das wir dadurch nicht Stadtteile voneinander abgrenzen, als ob es sich um unterschiedliche Länder handelt. Aber wir wissen auch aus vielen anderen Ländern und Städten, dass diese Möglichkeiten beschränkt sind. Wir müssen uns in der Schulpolitik erst mal darauf einstellen, dass wir an einigen Schulen einen sehr geringen und an anderen Schulen einen sehr hohen Anteil an Kindern mit bildungsfernen Elternhäusern haben."

Unterdessen machen immer mehr Hamburger ihr Abitur, die Abi-Quote ist auf dem Höchststand von 48 Prozent, während gleichzeitig immer weniger Hamburger die Schule hinschmeißen und gar keinen Abschluss machen.