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Radio Hamburg

Chronologie der Ereignisse

Urteil gegen "Entführer von Barmbek" erwartet

Hamburg, 04.04.2012
Telefonzelle Barmbek

Hier wird gerade eine Telefonzelle aus der Grusel-Wohnung abtransportiert. 

Thomas F. hat im vergangenen August eine Austauschstudentin aus Israel entführt und in seiner Wohnung in der Wachtelstraße eingesperrt.

Im Prozess gegen den "Entführer von Barmbek" will das Hamburger Landgericht am Mittwoch das Urteil sprechen. Am vorletzten Verhandlungstag kippte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ein TV-Verbot im Gerichtssaal. Die möglichen Nachteile für das Persönlichkeitsrecht des Angeklagten seien nicht so schwer, dass sie ein völliges Verbot von Aufnahmen im Sitzungssaal und im Eingangsbereich rechtfertigten, entschieden die Richter in dem am Montag  bekanntgewordenen Beschluss.

Für die Entführung hat er die Wohnung umgebaut

Die damals 26-jährige Frau hat sich nach wenigen Stunden durch einen Sprung aus dem mit Stacheldraht gesichertem Fenster befreien können. Seinen Nachbarn hat Thomas F. erklärt, sich mit dem Stacheldraht gegen Einbrecher schützen zu wollen. Der 30-jährige Angeklagte hat bereits zwei Wochen vor der Entführung mit dem Umbau seiner Wohnung begonnen. Der Arbeitslose hat die Tat weitgehend eingeräumt. Bereits vor der Geiselnahme hatte er nach Angaben der Ermittler mindestens 19 Frauen im Visier, die er möglicherweise entführen wollte.

Grusel-Gefängnis in Barmbek

Nach  der Festnahme haben die Ermittler in der Barmbeker Wohnung neben Waffen und Handgranaten auch eine schalldichte Telefonzelle, gynäkologische Instrumente und fruchtbarkeitsfördernde Mittel sichergestellt. Die Anwältin von Thomas F. hat im Prozess verlesen, dass er die Israelin zu einer Beziehung und zu Kindern habe zwingen wollen. 

Thomas F. soll nur eingeschränkt schuldfähig sein

Bereits vor der Geiselnahme hat Thomas F. 19 Frauen gestalkt, darunter auch die Schauspielerin Eva Habermann und Schülerinnen. Bestraft worden ist er dafür nicht. Die Anklage geht davon aus, dass Thomas F. nur eingeschränkt schuldfähig ist.

Weiterer spektakulärer Fall in Hamburg

Außerdem geht noch der Prozess gegen den 27-jährigen Hotel-Mörder zu Ende. Die Amerikanerin ist von dem Griechen mit über 180 Messerstichen im Hotel "Fürst Bismarck" am Hauptbahnhof ermordet worden.