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Radio Hamburg

Ernährung und Gesundheit

Keine Dioxin-Eier aus Niedersachsen in Hamburg

Hamburg, 15.04.2012
RHH - Expired Image

Die Dioxin-Eier aus Niedersachsen sind nicht in Hamburg gelandet, dafür aber in Baden-Württemberg.

Die Dioxin-Eier aus Niedersachsen sind nicht in Hamburg gelandet. Dafür müssen aber die Baden-Württemberger das Frühstücks-Ei genauer unter die Lupe nehmen.

Wer sich hier in Hamburg sein Frühstücks-Ei kocht, kann dies unbesorgt essen. Die mit Dioxin belasteten Eier von drei Hühnerhöfen aus Niedersachsen sind wie es aussieht nicht in die Geschäfte in unserer Stadt gelangt. Sorgen müssen sich dagegen jetzt aber die Baden-Württemberger machen, weil viele Supermärkte im Südwesten Lieferungen aus Niedersachsen bekommen haben. Unklar ist nach wie vor, wie der dioxin-ähnliche und krebserregende Stoff PCB in die Eier kommen konnte.

Dioxin-Eier aus Niedersachsen in Baden-Württemberg

Mit Dioxin belastete Eier aus Niedersachsen sind aber nach Baden-Württemberg geliefert worden. Sie seien nach bisherigen Informationen in Supermärkten verkauft worden, sagte ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums am Samstag in Stuttgart. Wie viele der betroffenen Eier in den Südwesten gelangten, sei noch unklar. Bei zwei der drei betroffenen Chargen ist das Mindesthaltbarkeitsdatum den Ministeriumsangaben zufolge bereits abgelaufen, die dritte sei mit dem Datum 27. April 2012 versehen. Das Ministerium rief die Verbraucher auf, Eier mit der Stempelnummer 0-DE-0357661 nicht zu verzehren und zum Händler zurückzubringen.

Suche nach der Ursache für erhöhte Dioxin-Werte

Mit Hochdruck suchen die Behörden nach der Ursache für die erhöhten Dioxinwerte in den Eiern von drei niedersächsischen Hühnerhöfen. Unter anderem seien Proben vom Boden und von der Einstreu genommen worden, teilte das niedersächsische Landwirtschaftministerium am Samstagabend mit. Auch andere Materialien wie Proben der Stallisolierung würden analysiert werden. Bei den umfangreichen Betriebskontrollen habe die amtliche Futtermittelüberwachung des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) bis zum Freitagabend eine Vielzahl von Proben der drei Legehennenbetriebe im Landkreis Aurich genommen.

Es soll unter anderem abgeklärt werden, ob die Erhöhung der Belastung in den Eiern betriebsindividuelle Gründe hat oder ob möglicherweise die Lage der Höfe eine Rolle spielt. Alle drei Unternehmen liegen in einer Region knapp nördlich des Stadtgebietes Aurich bis in das Gemeindegebiet der südlich angrenzenden Gemeinde Großefehn. Um die mögliche Ursache weiter einzugrenzen, werden auch stichprobenartig Eier aus den umliegenden Betrieben untersucht werden.

dpa