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Radio Hamburg

Hartmut Wegener im "Stern"-Interview

Diskussionen über Elbphilharmonie unerwünscht

Der damalige CDU-Senat soll den Bauauftrages der Elbphilharmonie an Hochtief so schnell vergeben, um politische Diskussionen über das Prestigeobjekt zu vermeiden.

Hamburg, 03.04.2012

Die Stadt Hamburg soll den Bauauftrag für die Elbphilharmonie so schnell an Hochtief vergeben haben, um eine politische Diskussion über das Prestigeprojekt zu vermeiden. Das behauptet zumindest der ehemalige Koordinator des Bauprojektes für den CDU-Senat, Hartmut Wegener, in einem "Stern"-Interview. Wäre noch mehr Zeit zwischen Ausschreibung und Baubeginn verstrichen, hätte Hochtief seine Unterlieferanten verloren. Und dann hätte man den Bauauftrag noch einmal neu ausschreiben müssen.

Elbphilharmonie-Projekt: "Tot wie ein toter Fisch"

"Hätte man noch einmal eine Ausschreibung machen müssen, wäre sie in die politische Diskussion der Bürgerschaftswahl 2008 geraten. Das Projekt wäre tot wie ein toter Fisch gewesen", meinte Wegener. Die Gesamtkosten für das umstrittene Bauprojekt im Hamburger Hafen sind mittlerweile auf mehr als eine halbe Milliarde Euro gestiegen, die Eröffnung des Konzerthauses wurde um drei Jahre von 2011 auf 2014 verschoben. Vor fünf Jahren, am  2. April 2007, wurde feierlich der Grundstein gelegt. Mittlerweile beschäftigen sich Gerichte und ein Untersuchungsausschuss mit den Mehrkosten und Zeitverzögerungen des des einstigen Prestigeprojektes der Architekten Herzog & de Meuron.