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Radio Hamburg

Koranverteilung

Grundgesetz gilt auch für radikale Moslems

Hamburg, 17.04.2012
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Wie groß ist die Gefahr die von den Salafisten ausgeht, die Korane in den Fußgängerzonen verteilen?

Weiterhin verteilen die Salafisten in den Fußgängerzonen Deutschlands Korane, für viele Stellen sie eine Gefahr für die Demokratie dar.

Sie nutzen unsere Religionsfreiheit, um ihre demokratiefeindlichen Ansichten zu verbreiten. Die Rede ist von Salafisten, die auch hier in Hamburg regelmäßig kostenlos den Koran verteilen. In dieser deutschen Übersetzung stehen an unterschiedlichen Stellen Passagen, die mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar sind.

Widerspenstige Frauen mit Gewalt strafen

Das sind Passagen, die wörtlich genommen, zu Mord, Körperverletzung oder Totschlag aufrufen. In dem von der radikal islamischen Gruppe verteilten Koran heißt es in Sure Vier über die Frauen zum Beispiel: „Und jene deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet, ermahnet sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. Schätzungsweise 130.000 Moslems leben in Hamburg.

Islamistische Bestrebungen die nicht mit dem Grundgesetz einhergehen

Verfassungsschützer Manfred Murk erklärt: „Etwa ein Prozent davon rechnen wir Bestrebungen zu, die islamistisch geprägt sind, wo also das Verständnis des Islam nicht mit dem Grundgesetz einhergeht und davon sind es etwa 200, die wir als Salafisten kennzeichnen.“

Und sie wollen weiter ihre Korane in Hamburg verteilen?

„Wie viele Korane jetzt noch verfügbar sind und verteilt werden sollen, weiß ich aktuell nicht. Aber das Ganze war jedenfalls nicht kurzfristig, sondern langfristig angelegt und insofern wird man schauen was passiert. Es hängt ein bisschen auch davon ab wie viel Korane schon gedruckt sind oder noch gedruckt werden können.“