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Radio Hamburg

Urteil des Hamburger Landgerichts

46-jähriger Lehrer bekommt Bewährung

Hamburg, 11.12.2016

Am Hamburger Landgericht ist der 46-jährige Lehrer, der mit einer 14-jährigen Schülerin ein Verhältnis hatte, verurteilt.

Im Hamburger Landgericht bekam ein 46-jähriger Lehrer, der mit einer 14-Jährigen ein Verhältnis hatte, heute sein Urteil: Fünfzehn Monate Haft auf Bewährung. Er wurde vom Gericht des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlen in acht Fällen für schuldig gesprochen.

„Sie haben nicht nur die geistige, sondern auch die körperliche Distanz zu Ihrer Schülerin aufs gröbste verletzt“, sagte der Vorsitzende Richter.

Sie schliefen mehrfach miteinander

Zum Prozessauftakt hatte der 46-Jährige das Verhältnis zu der heute 15-jährigen Schülerin gestanden. Über Facebook sind das junge Mädchen und ihr Biolehrer sich nähergekommen. Im vergangenen Jahr mietete er extra eine Ferienwohnung, um dort mit seiner Schülerin zu schlafen. Zwischen Februar und November hatten die beiden mehrfach sexuellen Kontakt.

Die Affäre ist aufgeflogen, weil die Schwester der heute 15-Jährigen die Facebook-Nachrichten zufällig gelesen hatte. Um noch aus der Sache herauskommen hatte der Lehrer die Schülerin gebeten ihm eine Mail zu schreiben und darin den Sex zu leugnen. Daraufhin ist er wegen Verdunklungsgefahr in Untersuchungshaft gekommen.

Seit 20 Jahren verheiratet

Der angeklagte Lehrer soll selbst eine Tochter haben, die sogar etwas älter sei, als seine junge Affäre. Außerdem ist er seit 20 Jahren verheiratet. „Wie würden Sie es finden, wenn Ihre Tochter den ersten sexuellen Kontakt mit einem Lehrer macht?“, so die rhetorische Frage des Richters an den Angeklagten, während der Urteilsbegründung. 

Der Angeklagte bezeichnete das Urteil im Anschluss an die Verhandlung als gerecht. Der Staatsanwalt hatte 18 Monate auf Bewährung gefordert, der Verteidiger auf elf Monate auf Bewährung plädierte.