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Radio Hamburg

Urteil gefallen

Barmbek-Entführer muss in Psychiatrie

Hamburg, 04.04.2012

Das Landgericht hat den sogenannten Barmbek-Entführer jetzt verurteilt: Er muss in die geschlossene Psychiatrie.

Er hat eine israelische Studentin entführt und wohl unglaubliches vorgehabt: Der Entfüher von Barmbek hat geplant, die Frau in seiner zur Festung ausgebauten Wohnung gefangen zu halten und dann mit ihr ein Kind zu zeugen. Aber die Frau ist geflüchtet. Und die Polizei hat in seiner Wohnung hormonsteigernde Medikamente und gynäkologische Instrumente gefunden - die haben den teuflischen Plan von Thomas F. verraten.

Barmbek-Entführer leidet unter seelischer Störung

Unsere Reporterin Carolina Koplin ist am Landgericht vor Ort und erklärt Ihnen, wie das Gericht das Urteil begründet hat:

"Die Kammer geht davon aus, das Thomas F., der sogenannte Barmbek-Entführer, wie schon vom Gutachter erkannt, an einer krankhaften seelischen Störung leidet. Er ist von dem Wunsch eine eigene Familie und ein Kind zu haben regelrecht besessen gewesen und deshalb hat er die israelische Austauschstudentin entführt. Er hat vorgehabt, sich mit ihr in der Wohnung zu verbarikadieren und ein Kind mit ihr zu zeugen. Deshalb hatte er auch seine Fenster mit Stacheldraht versehen. Da davon auszugehen ist, dass der Wunsch nach solch einer Beziehung nach wie vor da ist, kann sich eine ähnlöiche Tat jederzeit wiederholen, so die kammer. Daher geht das Gericht davon aus, dass er weiterhin eine Gefahr für sich und andere ist."

Keine Revision des Barmbek-Entführers gefordert

Der Barmbek-Entführer wird sein Urteil so annehmen, das hat seine Anwältin so erklärt. Dies ist auch nicht überraschend, denn auch Thomas F.s Anwältin hatte in ihrem Plädoyer auch eine Unterbringung in der Psychiatrie in Ochsenzoll gefordert.