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Radio Hamburg

Umstrukturierung bei der Polizei Hamburg

Raubdezernat soll geschlossen werden

Hamburg, 01.08.2012
Polizei

Hamburg will nach einem Medienbericht das Raubdezernat der Polizei abschaffen.

Hamburg will nach einem Medienbericht das Raubdezernat der Polizei abschaffen.

Hamburg will nach einem Medienbericht das Raubdezernat der Polizei abschaffen. Das gehe aus den Plänen zur Umstrukturierung der Polizei im Rahmen des Projektes "ProMod" hervor, berichtete die Zeitung "Die Welt". Das Raubdezernat ist bisher etwa für Banküberfälle oder Geiselnahmen zuständig.

Rapider Rückgang der schweren Taten

Ein Hintergrund dürfte der rapide Rückgang von besonders schweren Taten wie Überfällen auf Geldinstitute sein, berichtete die Zeitung. Gerade mal vier Fälle weise die Kriminalstatistik für 2011 aus. Zehn Jahre zuvor waren es noch 38. Polizeisprecher Mirko Streiber bestätigte einen starken Rückgang bei den schwereren Verbrechen. Er betonte aber, es gebe noch keinerlei Entscheidung. "Das ist eine von vielen Überlegungen", sagte Streiber der dpa. Solche Ermittlungen sollen dem Bericht zufolge demnach künftig acht Kriminalkommissariate übernehmen, die organisatorisch nicht mehr an die Wachen, sondern an das Landeskriminalamt angebunden seien.

Kritik brandet auf

Experten halten die Abschaffung des Raubdezernates laut "Welt" für keine gute Idee. Im Bereich der besonders schweren Raubdelikte handelt es sich oft um Serientäter, die Hamburg weit agieren. Die Taten würden, bis sie als Serie erkannt werden, an verschiedenen Kommissariaten bearbeitet. Computerprogramme sollen deshalb dabei helfen, Fälle, die Parallelen aufweisen, zu erkennen, um Serientätern auf die Spur zu kommen. Zerschlagen werde offenbar auch die zentrale Bearbeitungsstelle für Intensivtäter. Diese Fälle gehen wieder an die acht Kriminalkommissariate. Auch für eines der größten Kriminalitätsprobleme, den Haus- und Wohnungseinbruch, ist keine zentrale Dienststelle vorgesehen.

(dpa/aba)