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Radio Hamburg

Bundesverfassungsgericht

Rauchen in Hamburgs Restaurants wieder erlaubt

RHH - Expired Image

Hamburgs Restaurantbetreiber dürfen vorübergehend doch wieder Raucherräume einrichten.

Hamburg, 21.02.2012

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat den Teil des Hamburger Gesetzes zum Schutz von Passivrauchern für verfassungswidrig erklärt, der für eine Ungleichbehandlung von Restaurants und Kneipen sorgt.
Nach Ansicht der Richter verstößt dies gegen die im Grundgesetz festgeschriebene Freiheit der Berufsausübung in Verbindung mit dem Gleichbehandlungsprinzip. Heisst: Entweder darf in allen Gaststätten ein Raucherraum eingerichtet werden oder in keiner. Das Gesetz muss nun geändert werden, bis dahin gilt Waffengleichheit.

Das Urteil folgt auf die Klage einer Hamburger Raststättenbetreiberin, die Gäste verloren hat, weil die LKW-Fahrer zum nächsten Rasthof in Niedersachsen gefahren sind, wo ein Raucherraum zugelassen worden ist.

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So werden Sie zum Nichtraucher

Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören:

  • Stellen Sie sich einen Plan auf. Welche Persönlichkeit sind Sie? Können Sie sofort aufhören oder darf es nur Step by Step gehen? Experten raten, dass eine stufenweise Entwöhnung maximal zwei Wochen dauern darf, denn sonst beschummeln Sie sich selbst und hören gar nicht wirklich auf.

  • Suchen Sie sich ein "schlechtes Gewissen", eine Person, die Ihnen auf die Finger haut, wenn Sie wieder nach den Glimmstengeln greifen wollen und mit der Sie Ihren Entwöhnungs-Frust besprechen können.

  • Fertigen Sie sich ein Erfolgstagebuch an. Das kann ein richtiges Tagebuch sein oder Notizen in Ihrem Handy oder sogar ein offizieller Blog auf Ihrer Homepage (wenn Sie eine haben), damit Sie sich mit den Nachlesen immer wieder mental belohnen könne, wie weit Sie es schon gebracht haben.

  • Haben Sie Freunde, die auch (aus eigener Überzeugung!) aufhören wollen mit dem Rauchen? Dann unterwerfen Sie sich hier gern mal dem Gruppenzwang. Das hilft und schafft gegenseitige Kontrolle.

  • Versuchen Sie während der Entwöhnung Stress vor der Tür zu lassen. Vor allem belasten Sie sich nicht mit neuen Problemen, denn sonst ist der Griff zur Zigarette wieder vorprogrammiert.

  • Ihr Körper wird entgiftet. Daher kann ärztliche Betreuung wichtig sein, gerade wenn Sie physisch zu einer Risikogruppe gehören. Aber auch psychisch kann ein Arzt stärken und Mut bei der Entwöhnung machen.

  • Machen Sie Sport, essen Sie viel Obst und gemüse. Das befördert die Giftstoffe noch besser aus Ihrem Körper.

  • Beziehen Sie Freunde und Familie mit in Ihre Entwöhnung ein.

  • Entfernen Sie am besten alles, was Sie an Ihre Zeit als Raucher erinnert aus Ihrer Umgebeung: Papier zum Zigarettendrehen, den Aschenbecher, das Sammelsurium an Feuerzeugen etc.

  • Ein wichtiger mentaler Tipp: Sehen Sie sich nicht als Ex-Raucher, der sich gerade von den Zigaretten verabschiedet. Sehen Sie sich vielmehr von Anfang an als Nichtraucher.