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Radio Hamburg

Schüsse in Barmbek

Prozess beginnt mit Geständnis

Der Wirt einer Barmbeker Bar hat eingeräumt, einen Zuhälter und einen Türsteher erschossen zu haben – er war zuvor erpresst worden.

Hamburg, 02.02.12

Der Prozess um tödliche Schüsse vor einer Bar in Barmbek hat am Donnerstag (02.02.12) mit einem Geständnis begonnen. Der 31 Jahre alte Wirt hat eingeräumt, im August einen Zuhälter und einen Türsteher auf offener Straße erschossen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag und Verstoß gegen das Waffengesetz vor.

Barbesitzer wurde erpresst

Die beiden Männer sollen den 31-Jährigen jedoch laut Anklage zuvor mehrere Tage lang massiv eingeschüchtert und um 25.000 Euro erpresst haben.  In der Tatnacht soll der Angeklagte - mit zwei Pistolen und einem Revolver bewaffnet - zunächst in Notwehr den 25-jährigen Zuhälter erschossen haben. Dessen Begleiter hat daraufhin versucht, vom Tatort zu fliehen. Der 31-Jährige soll ihn jedoch verfolgt, zu Boden gerissen und aus kurzer Distanz zweimal in den Bauch geschossen haben. Dann soll er aus nur einem halben Meter Abstand zwei weitere Schüsse auf das Opfer abgegeben haben.

Täter stand unter Schock

Er hat durch die Drohungen und Übergriffe unter Schock gestanden und nicht gewusst, was er tun sollte, sagte der Angeklagte, der bei seiner Aussage mehrfach um Fassung ringen und weinen musste. Der 25-Jährige sei wie ein Bruder für ihn gewesen. Zum Streit zwischen den beiden Männern war es gekommen, weil der Angeklagte die Frau und die Kinder seines späteren Opfers beleidigt haben soll.

Für den Prozess sind zehn Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil wird nicht vor Anfang März erwartet.