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Radio Hamburg

Erfolg vor CSD-Beginn

Ungleichstellung von Homo-Ehen verfassungswidrig

Hamburg/Karlsruhe, 02.08.2012
CSD Flagge Christopher Street Day

Die Rechte der Homosexuellen waren in der Vergangenheit zunehmend zum Thema geworden: Am Samstag (04.08.) soll es eine offene Diskussion über sie geben.

Vor der großen Parade zum Christopher Street Day am Samstag, haben Homosexuelle einen Erfolg in der ehelichen Gleichberechtigung erzielen können.

Nachdem sich CDU und FDP am 28. Juni auf einer Bundestagsabstimmung gegen die Gleichstellung von Homo- und Hetero-Ehen aussprachen, schaltet sich jetzt das Verfassungsgericht ein: Die Richter in Karlsruhe haben am Mittwoch beschlossen, dass homosexuelle Beamte in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft genauso ein Anrecht auf den "Familienzuschlag“ besitzen, wie ihre heterosexuelle Kollegen. Mitten in der Hamburger Pride Week und kurz vor dem CSD am Samstag ist diese Entscheidung ein Erfolg für die Schwulen und Lesben in Deutschland. Insbesondere in Hamburg war der Beschluss von CDU und FDP zum Reizthema geworden.

Schwarz Gelb bei CSD nicht erwünscht

Als Reaktion auf den Bundestagsentscheid von CDU und FDP hatte Hamburg Pride e.V., als Veranstalter des Christopher Street Days, einen offenen Brief verfasst, in dem die schwarz-gelbe Koalition aufgefordert, wird ihr Kommen zu "überdenken“. "Das CSD-Motto heißt in diesem Jahr 'Ehe 2.0 - nach den Pflichten jetzt die Rechte'. Da CDU und FDP sich im Bundestag ablehnend zu dieser Forderung zeigen, ist es fraglich, inwieweit sie das diesjährige CSD-Motto glaubwürdig mittragen können", sagte Ingo Bertram, Sprecher des Vereins Hamburg Pride.

Diskussion am Jungfernstieg

Um auch Besucher des CSD an dem Thema teilhaben zu lassen, findet am Samstag, den 4. August um 17 Uhr, auf der Bühne des CSD-Straßenfests am Jungfernstieg eine Diskussion zu dem Motto „Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte!“ statt. Dazu sind Vertreter aller Bundestagsparteien eingeladen, die Moderation übernimmt der ehemalige Chefredakteur des Hamburger Schwulenmagazins „hinnerk“, Stefan Mielchen.

(mst)