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Radio Hamburg

Mit selbst gebautem Elektroauto

Hamburger Studenten treten am Hockenheimring an

Hamburg, 26.07.2012
Elektroauto Technische Uni Harburg

Dieser elektronisch betriebene Wagen soll die Studenten der TUHH am Hockenheimring zum Sieg beim Formula Student Wettbewerb führen.

Studenten der TU Harburg haben ein Elektroauto gebaut, das jetzt auch am Hockenheimring an den Start gehen soll.

In der Rekordzeit von knapp einem Jahr ist der "egn12“ - ein elektronisch betriebenes Auto, das bis zu 140 km/h schnell fährt - fertig gestellt worden. Jetzt soll der von Studierenden der Technischen Uni Harburg entworfene Flitzer am Hockenheimring an den Start gehen. Auf einer Distanz von 22 Kilometern messen sich 32 Studententeams aus acht verschiedenen Ländern mit ihren elektronischen Flitzern beim Formula Student Wettbewerb. Dabei zählt nicht nur die Schnelligkeit des Wagens, auch die Renn-Performance, die Finanzplanung und die Verkaufsargumente fließen mit in die Wertung ein. Es ist das erste Mal, dass ein Modell aus Hamburg an den Start geht.

"Hamburg gewinnt einen hervorragenden Botschafter“

Unterstützt in Form von Sponsoring, mit Fahrzeugteilen und dem nötigen Know-how, wurden die Studierenden von 50 Unternehmen der Metropolregion Hamburg. Und der Wagen kommt an: Für ihr außerordentliches Engagement wurden die etwa 50 TUHH-Studenten jüngst mit dem Karl H. Ditze-Preis (ein Preis für herausragende Examensarbeiten) ausgezeichnet. Auch Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation in Hamburg ließ sich deshalb die Vorstellung des Wagens am Donnerstagvormittag (26.07.) nicht entgehen: "Elektromobilität ist ein Thema, das gegenwärtig in der öffentlichen Diskussion sehr präsent ist und gleichermaßen Politik, Industrie und Gesellschaft beschäftigt (…)Mit diesem Rennwagen hat Hamburg einen hervorragenden Botschafter und Multiplikator gewonnen", so Horch.

Motoren an den Hinterrädern

Der 3,10 Meter lange und 1,55 Meter breite Flitzer, der 331 Kilogramm auf die Waage bringt, wird durch Motoren an den Hinterrädern beschleunigt. Eine 82 Kilogramm schwere Batterie nimmt dabei knapp ein Drittel des Gesamtgewichts vom "egn12“ ein. Mit dem Wagen an den Start gehen, werden die TUHH Studenten Maximilian Templer und Max Bergmann. Nach elf Kilometern erfolgt ein Fahrerwechsel. Professor Garabed Antranikian, Präsident der TU Harburg zeigte sich stolz auf seine engagierten Studenten: "Der Elektro-Rennwagen, den unsere Studierenden gebaut haben, symbolisiert eindrucksvoll die Energiewende, für die wir uns in der Forschung an der TU in nahezu allen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen einsetzen. In beispielgebender Weise engagiert sich dafür auch das e-gnition-Team.“

(mst)