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Radio Hamburg

"Femen" gegen Prostitution

Halbnackter Protest auf der Reeperbahn

Hamburg, 10.06.2012

Um auf die Unterdrückung der Frau und Prostitution aufmerksam zu machen, protestierten drei Ukrainerinnen halbnackt auf der Reeperbahn.

Nur mit einem Slip bekleidet haben drei Ukrainerinnen auf der Reeperbahn am Sonntagmittag, den 10. Juni, gegen Sextourismus und Prostitution protestiert. Die Aktivistinnen der Gruppe "Femen" aus dem EM-Co-Gastgeberland wollten damit nach eigenen Angaben ein Zeichen gegen Prostitution und Unterdrückung der Frau setzen. Die Frauen provozierten aber nicht nur barbusig und mit Gummipenissen, sondern auch mit aufgemalten Hakenkreuzen und Hitler-Bärten.

"Sexindustrie ist Faschismus"

Sie marschierten vom Spielbudenplatz bis zur Herbertstraße, riefen: "sex slavery is fascism" und reckten immer wieder die Hand zum Hitler-Gruß in die Luft - in Deutschland eine Straftat. Polizisten vor Ort nahmen erst mal nur die Personalien der Damen auf. Die Sexindustrie sei eine Form des Faschismus, weil sie Frauen unterdrücke, sagte die Übersetzerin der Gruppe. Dies solle mit den Hakenkreuzen und der Anspielung auf das Dritte Reich verdeutlicht werden.

"Femen" ist seit vier Jahren aktiv

Die Aktivistinnen der 2008 gegründeten Gruppe "Femen" sorgten schon in der Vergangenheit oft für Aufsehen. Bereits zum Auftaktspiel der EM hatten Aktivistinnen der Gruppe in Warschau kaum bekleidet gegen Sextourismus demonstriert. Außerdem protestierten sie 2011 vor dem Haus von Dominique Strauss-Kahn, um ihn als Sexisten anzuprangern, bei den russischen Parlamentswahlen und gegen Silvio Berlusconi.

(dpa/pov)