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Radio Hamburg

Unkonventionelle Hinweise

Polizei arbeitete mit Geisterbeschwörer

Hamburg, 15.06.2012
RHH - Expired Image

Unkonventionelle Hinweise: Die Hamburger Polizei hat mit einem Geisterbeschwörer zusammengearbeitet.

Bei der Suche nach dem Mörder von Süleyman T. in Bahrenfeld hat die Hamburger Polizei mit einem Geisterbeschwörer zusammengearbeitet.

Jahrelang suchte die Hamburger Polizei die Mörder eines mutmaßlichen Opfers der rechtsextremen Terrorgruppe NSU - und ging dabei auch unkonventionellen Hinweisen nach. Ein iranischer Geisterbeschwörer habe sich Anfang 2008 über eine Zeugin bei den Ermittlern in der Hansestadt gemeldet, sagte Polizeisprecher Mirko Streiber am Donnerstag.

Aussagen haben nicht weitergeholfen

Die Frau habe erklärt, sie habe Kontakt zu jemandem, der bei der Aufklärung des Mordes an dem Hamburger Gemüsehändler Süleyman T. im Jahr 2001 möglicherweise helfen könne - weil er "etwas sehen" könne. "Es hat uns aber nicht weitergebracht." "Spiegel Online" hatte zuerst darüber berichtet und sich auf neue Ermittlungsakten bezogen, die dem Bundestags-Untersuchungsausschuss vorliegen. Die Hamburger Ermittler seien den Hinweisen des "Metaphysikers" nachgegangen, berichtete Streiber - nach dem Motto: "Gucken wir mal, was da rauskommt". Allerdings hätten die Aussagen des Mannes den Beamten nicht weitergeholfen. "Aus meiner Sicht wäre es aber fahrlässig, Hinweisen nicht nachzugehen", betonte der Sprecher. Außerdem seien keinerlei Kosten entstanden.

Mord war laut Geisterbeschwörer "ungeplant"

Nach Informationen von "Spiegel Online" hatte der Geisterbeschwörer der Hamburger Polizei über die Mittelsfrau erklärt, der Mord sei "ungeplant" passiert, Hintergrund der Tat sei eine "Ungerechtigkeit" gewesen, auch Drogen hätten eine Rolle gespielt. Das Opfer habe "mit einer Bande in Kontakt" gestanden, die aus bis zu acht Personen mit "Motorrädern/Rockern" bestehe, polizeibekannt sei, jedoch "keinen hohen Organisationsgrad" habe.

(dpa/lhö)