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Radio Hamburg

Zoo-Check

Schlechte Bedingungen für Menschenaffen

Hamburg, 25.06.2012
RHH - Expired Image

Gut ein Drittel der Deutschen Zoos hält Menschenaffen unter mangelhaften bis ungenügenden Bedingungen.

Laut einer Studie hält gut ein Drittel der Deutschen Zoos Menschenaffen unter mangelhaften bis ungenügenden Bedingungen.

Dürfen wir Menschenaffen künftig noch in Zoos zur Schau stellen? Diese Frage stellt sich zur Zeit unter anderem National Geographic Deutschland. Die genetische Ähnlichkeit zum Menschen, ihr komplexes Geistes- und Gefühlsleben sowie ihr nachgewiesenes Selbstbewusstsein veranlassen immer mehr Wissenschaftler und Tierrechtler, sich für die Würde der vier Großen Menschenaffen stark zu machen. Tatsächlich lässt sich aus naturwissenschaftlicher Sicht heute zwischen Menschen und Menschenaffen keine eindeutige Grenze mehr ziehen.

Im Durchschnitt bleibt laut National Geographic Deutschland ein genetischer Unterschied zwischen Schimpanse und Mensch von 1,5 Prozent. Die Abweichung im Erbgut von Menschenfrauen und Menschenmännern kann zwei bis vier Prozent betragen. Bei manchen Paaren ist der Mann einem Schimpansenmann sogar ähnlicher als seiner Frau.

Bedingungen in Hamburg mangelhaft

Affenrechtler fordern daher gesetzlich zuerkannte Grundrechte, die die Existenz und Persönlichkeit von Gorillas, Bonobos, Orang-Utans und Schimpansen nachhaltig schützen. National Geographic Deutschland hat jetzt einen Zoo-Check des „Great Ape Projects“ (GAP) veröffentlicht: Demnach hält gut ein Drittel der Deutschen Zoos Menschenaffen unter mangelhaften bis ungenügenden Bedingungen. So auch in Hamburg bei Hagenbeck. Hier sind die Bedingungen laut des Zoo-Checks mangelhaft. Schimpansen, Orang-Utans, Gorillas und Bonobos sind unsere nächsten Verwandten. Nur sechs von 40 Zoos erfüllen die Mindestbedingungen zur Haltung von Menschenaffen.

Mehr Informationen zum Thema Menschenaffen finden Sie bei National Geographic Deutschland.

(lhö/national geographic deutschland)

So leben die Menschenaffen im Frankfurter Zoo