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Radio Hamburg

Extremwetterkongress

So wird das Wetter in Zukunft in Hamburg

Extremes Wetter wie heftige Stürme, Starkregen oder starken Hagel wird es in Deutschland künftig immer öfter geben.

Hamburg, 21.03.2012

Wetterkatastrophen kennen wir seit Menschendgedenken, einige haben es bis in die Bibel geschafft. In den vergangenen 40 Jahren treten extreme Wetterlagen immer häufiger auf, behaupten die Meteorologen beim Extremwetterkongress hier in Hamburg. Auf jeden Fall wird jetzt öfter drüber geredet. Gefährliche Tornados und Tsunamis bleiben in Hamburg allerdings eher unwahrscheinlich. 

Unser Wetterexperte Frank Böttcher ist einer der Initiatoren des Extremwetterkongresses und erklärt mit welchen Wetterphänomenen wir in Zukunft rechnen müssen.

"Das sind zum Beispiel die extrem starken Gewitter - kleinräumig, sehr heftige Niederschläge wie am 6. Juni in Hamburg. Da gab es ein gewaltiges Unwetter. 80 Liter pro Quadratmeter, das ist eine halbe Badewanne pro Quadratmeter. Das kann ein Siel nicht mehr aufnehmen. Dann bricht zum Beispiel das Dach der Europapassage ein, dann laufen ganze Läden voll und diese Schäden sind dann auch nicht abwendbar. Dann heißt es präzise warnen, damit solche Schäden abwendbar sind."

Extreme Wetterereignisse nehmen in Hamburg zu

Es sollen auch neue Geräte für Privathaushalte auf den Markt kommen, die solche Wetterlagen anzeigen, Preise sind noch offen. Stürme, heftiger Regen, Überschwemmungen - extreme Wetterereignisse werden in Deutschland in den kommenden 30 Jahren weiter zunehmen. "Wir werden uns anpassen müssen", sagte der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes, Paul Becker, am Dienstag beim 7. Extremwetterkongress in Hamburg. Ganz wichtig sei die Entwicklung guter Warnsysteme, die Leben retten könnten. Die Zahl wetterbedingter Naturkatastrophen hat sich in Deutschland seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht. Das geht aus Daten des weltweit größten Rückversicherers Munich Re hervor.

Das Jahrzehnt 2000 bis 2009 sei das wärmste seit Beginn der flächendeckenden instrumentellen Messungen gewesen. Langfristig würden die Temperaturen noch weiter klettern, davon dürften kurze "Atempausen" beim Anstieg nicht
ablenken. "Deshalb müssen wir beim Klimaschutz vorankommen", so die Experten.

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