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Radio Hamburg

Schulunterricht unter der Lupe

Mit Feedback-Gespräch Lehrer bewerten

RHH - Expired Image

Den Lehrern in Hamburg soll kein Zeugnis mit Noten ausgestellt werden, sondern sie sollen vielmehr ein Feedback bekommen.

Hamburgs Lehrer sollen besser werden. Deshalb sollen sie zukünftig von Schülern und Kollegen bewertet werden.

Hamburg, 27.03.2012  

Jedes halbe Jahr bekommen Hamburgs Schüler mit den Zeugnissen eine Zwischenbilanz ihrer Leistungen. Um den Unterricht zu verbessern, werden in Zukunft möglicherweise auch Lehrer für ihren Unterricht bewertet - und zwar von Schülern und Kollegen. Laut Schulsenator Ties Rabe geht es allerdings nicht um Noten, sondern um das sogenannte Feedback und sagt in diesem Zusammenhang: "Wir kennen das von vielen Seminaren, Vorlesungen, von Bildungsträgern, dass am Ende einer Unterrichtseinheit die Teilnehmer einen Feedbackbogen bekommen, in dem sie, meistens anonymisiert, eintragen können, ob sie was gelernt haben, was gut war, was besser werden muss. Und diese Prozesse gilt es in Gang zu setzen, um sich über den Unterricht auszutauschen, um sich über den Unterricht auszutauschen, damit Unterricht selber weiterentwickelt werden kann."

Feedback-Model stößt an seine praktischen Grenzen  

Dirk Mescher von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält viel von Rabes Vorschlag und erklärt: "Die GEW hat beispielsweise schon 2003 ein Forschungsprojekt zu diesem Thema 'Schülerfeedback' gemacht und da haben einige Kollegen aus unserem Bereich mit gemacht und strukturiertes Schülerfeedback erprobt."

Auch Helge Pepperling vom Hamburger Lehrerverband findet die Idee gut, sieht aber praktische Probleme: "Wenn Lehrer sich gegenseitig beurteilen sollen, dann setzt das voraus, dass sie ihren Unterricht auch gegenseitig besuchen, aber dafür haben wir gar keine Zeit."