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Radio Hamburg

Gegen Rechtsextremismus und für Zivilcourage

Hamburg bekennt Farbe!

Hamburg, 23.05.2012
Hamburg bekennt Farbe

"Hamburg bekennt Farbe" und bezieht damit Position gegen den Nazi-Aufmarsch in Hamburg am 2. Juni.

Die Aktion "Hamburg bekennt Farbe" begleitet die Proteste gegen den geplanten Neonaziaufmarsch am 2. Juni in Hamburg mit einer Veranstaltungsreihe.

Höhepunkt von "Hamburg bekennt Farbe" ist dabei am Samstag (2. Juni) der Auftritt des Hamburger Publizisten Ralph Giordano im Rathaus, so die Sozialbehörde. Der 89-Jährige will dabei unter anderem jene Schüler würdigen, die für ihre Arbeiten zur NS-Zeit mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet worden sind.

Für den 2. Juni ruft ein breites Bündnis aus Bürgerschaft, Senat, Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden auf dem Rathausmarkt zu einer Protestkundgebung gegen Neonazis auf. Diese planen für denselben Tag den bundesweit größten rechtsextremen Aufmarsch des Jahres in Hamburg.

Mehr dazu: Alle Infos zur Aktion "Hamburg bekennt Farbe" und was wann geplant ist

Weitere Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch in Hamburg

Das "Hamburger Bündnis gegen Rechts" plant ebenfalls Aktionen, und der Fußballclub FC St. Pauli organisiert einen "Lauf gegen Rechts". Gerade im Sport gebe es starke Umtriebe im rechtsradikalen Bereich, so Sven Brux, der Leiter Organisation und Sicherheit beim FC St. Pauli. Weite Teile der Pauli-Fans würden sich am Protest beteiligen. Er sei überzeugt, "dass der Nazi-Aufmarsch zum Desaster wird".

"Hamburger Erklärung" gegen Rechts

Außerdem setzen auch Künstler und Personen der Gesellschaft ein klares Signal gegen Rechts: Mit einer "Hamburger Erklärung" wendet sich ein breites Bündnis gegen Neonazis und Rassismus. Die Initiatoren rufen zugleich zu Protestaktionen gegen den geplanten Aufmarsch auf. Die Erklärung unter dem Motto "Für eine solidarische Gesellschaft - gegen Neonazis und Faschisten!" haben nach Angaben der Initiatoren mehr als 200 Vertreter etwa von Gewerkschaften, Kirchen, Kultur, Sport, Politik und Vereinen unterzeichnet - darunter der Musiker Jan Delay, die Schauspieler Nina Petri und Rolf Becker, Bischöfin Kirsten Fehrs sowie Erzbischof Werner Thissen.

Mehr zum Thema: So kämpft Smudo gegen Nazis und rechtes Gedankengut

(aba)