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Radio Hamburg

Elend am Hauptbahnhof

Interviewpartner gesucht

Hamburg, 05.09.2012
Obdachloser schläft am Hauptbahnhof

Ein Obdachloser schläft offensichtlich seinen Rausch aus.

Die Situation am Hauptbahnhof ist schlimm. Aber wer unternimmt etwas? Wir suchen Leute, die zu den Pennern und Alkoholikern vor Ort Kontakt haben, für Interviews.

Der Hamburger Hauptbahnhof - hier kommen täglich viele Reisende an oder fahren ab. Doch für einige Menschen ist es die Endstation: Sie treffen sich am Hauptbahnhof zum trinken, betteln oder schlafen sogar dort. Viele Reisende und auch Hamburger sind genervt von den schlimmen Zuständen am Bahnhof.

So schrieben uns Radio-Hamburg- und Oldie-95-Hörer zum Beispiel:

"Ich muss jeden Tag am Hauptbahnhof umsteigen und es stinkt dort wirklich widerlich! Letztens musste ich über einen schlafenden Obdachlosen halbwegs rübersteigen, weil dieser dort auf der Treppe geschlafen hat. Ständig besoffene, teilweise aggressive und belästigende Obdachlose, Tag und Nacht!" (Jesper A .)

"Es ist schon interessant, wie eine ‚tolerante‘ Stadt, wie Hamburg einen Eifer entwickelt, über die Schwächsten der Gesellschaft herzufallen, anstatt Umstände zu schaffen, um z. B. der Obdachlosigkeit entgegenzuwirken. Mir ist ein sogenannter ‚Penner‘ 1000 Mal sympathischer, als ein smarter, dynamischer (Jung)Unternehmer, der sein Geld mit dem Verkauf von Tellerminen verdient." (Gerd K .)

"Jedes Mal, wenn ich mit dem Zug auf der Durchreise bin und etwas Wartezeit habe, traue ich mich gar nicht vom Bahnsteig zu gehen. Überall lungern Obdachlose und Drogenjunkies herum. Sobald man in Richtung einer der Ausgänge kommt, wird man schon belästigt. Ich finde, da sollte mal was passieren (…) Wo soll das denn noch hinführen?" (Björn M .)

"Das Schlimmste ist der Gestank. In den beiden Hauptzugängen zur U2 ist der Gestank einfach unerträglich. Es stinkt nach Urin, Erbrochenem oder einfach nur eklig (…) Aber auch die Leute, die da rumstehen, belästigen Leute und das finde ich einfach nur abstoßend (…) Hamburg muss da echt was machen (…)." (Marco M .)

Das menschliche Elend am Hauptbahnhof macht also gleichermaßen wütend und betroffen. Aber was kann man tun? Und vor allem wer?

Wir haben uns bei den vor Ort tätigen caritativen Organisationen umgehört und wissen, dass am Hauptbahnhof ganz unterschiedliche Menschen mit ihren Problemen aufeinander treffen. Hier sind die Hamburger Politiker, die Deutsche Bahn und die Hochbahn gefragt. Aber auch diejenigen, die die Lage vor Ort kennen.

Interviewpartner gesucht

Deshalb suchen wir Menschen, die vor Ort den Kontakt zu den sogenannten Pennern und Alkoholikern haben. Schildern Sie uns Ihre Erlebnisse, Ihre Probleme und Ihre Sicht der Dinge.

Sie erreichen uns  unter: 040 / 33 97 14 - 690.

So schlimm ist die Situation momentan

Wie erschütternd und abstoßend zugleich die Zustände am Hauptbahnhof momentan sind, sehen Sie hier in unserer Bilderserie. Falls Ihnen noch Plätze am Hauptbahnhof auffallen, an denen es besonders schlimm ist - schicken Sie uns Ihr aktuelles Bild an online@radiohamburg.de.