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Radio Hamburg

Abercrombie & Fitch

Mitarbeiter reichen Klage beim Amtsgericht ein

Hamburg, 08.08.2013
"Abercrombie & Fitch" eröffnet nächste Woche

Die Mitarbeiter von Abercrombie & Fitch in Hamburg sind nicht mit den neuen Arbeitsverträgen einverstanden.

26 Mitarbeiter von Abercrombie & Fitch haben gegen das Modelabel geklagt, da die neuen Verträge eine Arbeitszeit ab 4 Uhr morgens vorsehen.

Mitarbeiter der Modemarke Abercrombie & Fitch in Hamburg haben nun beim Amtsgericht Klage gegen den Konzern eingereicht. Grund für den Aufstand der Mitarbeiter sind neue Arbeitsverträge, die Arbeitszeiten ab vier Uhr morgens festlegen.

Günstigere Mitarbeiter?

Der Anwalt Heiko Hecht vertritt die 26 Mitarbeiter und vermutet, dass Abercrombie & Fitch mit den neuen Arbeitszeiten die Mitarbeiter zur Kündigung treiben will. Die Änderungen sollen zum 31. Oktober in Kraft treten, die die Arbeitnehmer entweder annehmen oder kündigen. Somit kann sich das Modelabel auf neue Mitarbeiter konzentrieren, die für weniger Geld arbeiten, wie Heiko Hecht vermutet. 

Unter den Klägern sind auch Mitarbeiter von Hollister in Hamburg, eine Tochterfirma von Abercrombie & Fitch.

Geruchsbelästigung und Taschenkontrolle

Bereits 2012 gab es Schlagzeilen über den umstrittenen Modeladen, da das Bezirksamt Mitte veranlasste, dass der penetrante Geruch vor den Abercrombie & Fitch- und Hollister-Läden verboten wird. Es gab teilweise Beschwerden über eine starke Geruchsbelästigung.

Vor dem Arbeitsgericht gab es laut Medienberichten sogar bereits eine Klage gegen den Konzern, da Hollister-Mitarbeiter gegen Taschenkontrollen an ihrem Arbeitsplatz klagten. Ein Kompromiss wurde laut Medienberichten für das Problem gefunden. So werden die Taschen nach Diebesgut von den Mitarbeitern durchsucht, die eine Vier nach Dienstschluss würfeln.

"A&F"-Chef will nur schöne Menschen

Und das Modelabel hat einen weiteren Kratzer bekommen: Der Chef von "A&F", Mike Jeffries, hat damals in einem Interview gesagt, dass er nur schöne Menschen einstellt, da diese ebenfalls schöne Menschen anziehen. Er führe zudem keine Übergrößen, da er diese Menschen als "nicht schön" bezeichnet. Nach dieser diskriminierenden Aussage gab es viel Kritik an dem Label, was sich auch in den Umsatzzahlen im Heimatland, den USA, zeigt. So fiel der Umsatz im ersten Quartal 2013 um neun Prozent.

(pgo)

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