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Radio Hamburg

Auch Verdächtige in Hamburg festgenommen

Bundesweite Großrazzia gegen Anlagebetrüger

Frankfurt/Main / Hamburg, 19.02.2013
United INvestors Hamburg

Auch die Hamburger Firma United Investors steht unter Verdacht, an den Anlagebetrügereien beteiligt gewesen zu sein.

Die Polizei hat bundesweit verdächtige Objekte durchsucht, um eine Bande mutmaßlicher Anlagebetrüger festzunehmen - auch in Hamburg.

Die federführende Frankfurter Staatsanwaltschaft ordnete an, bundesweit 130 Objekte zu durchsuchen, um Beweise gegen einen mutmaßlichen Zusammenschluss von Anlagebetrügern zu sichern. Sie stehen unter Verdacht, mit der Frankfurter Firmengruppe S&K ein umfassendes Schneeballsystem installiert und Tausende Anleger mit falschen Anlageversprechen um ihr Vermögen betrogen zu haben. Dabei könnte ein Schaden im dreistelligen Millionenbereich entstanden sein, berichtet die Frankfurter Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen.

Verdächtige festgenommen

Es wurden insgesamt sechs Männer festgenommen und viele weitere stehen im Visier der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen richten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft gegen die Deutsche S&K Sachwert AG in Frankfurt.

Firma aus Hamburg unter Verdacht

Auch in Hamburg wurden zwei Wohnungen und drei Büros durchsucht. Deren Standorte am Sandtorkai, und Rathausmarkt, im Leinpfad und in der Bugenhagenstraße liegen. Die Stastsanwaltschaft soll auch gegen die Firma United Investors ermitteln. "Die Hamburger - soll ähnlich wie die Frankfurter Firma, als Dachorganisation für verschiedene Unterfirmen fungiert haben. Es wurden Mischfonds angeboten die auch in den kleinen Unterfirmen angesiedelt waren.", so Doris Müller Schau von der Staatsanwaltschaft Frankfurt zur Rolle der Hamburger Firma.

100 Millionen Euro Schaden

Die Anlagebetrüger sollen Tausenden Kunden Investmentfonds verkauft haben, indem sie nach der Finanzkrise 2008 sichere Anlageformen versprachen. In den gemischten Fonds seien meist Immobilien angeboten worden. Nach Angaben der Justiz wurden Vermögenswerte von über 100 Millionen Euro gesichert. Darunter Immobilien, Autos und Konten. Schwerpunkte der Razzia waren Hessen, Hamburg und Bayern, bei der 1.200 Ermittlungsbeamte und 15 Staatsanwälte im Einsatz waren. Weitere beteiligte Länder waren Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.

(dpa/isc)

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