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Radio Hamburg

Bernhard-Nocht-Institut

Hamburgs Tropenmediziner haben neues Hochsicherheitslabor

Hamburg, 25.01.2013
Hochsicherheitslabor

Zu den herausragenden wissenschaftlichen Leistungen des Instituts zählen die Identifizierung des SARS-Coronavirus 2003.

Die Hamburger Tropenmediziner wollen bald ihre Forschungen an gefährlichen Viren in einem neuen Hochsicherheitslabor ausbauen.

Am Freitag (25.01) wurde zum ersten Mal das neue Hochsicherheitslabor im Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin der Öffentlichkeit gezeigt.

Untersuchung der Tropenviren

"Seit rund 30 Jahren arbeiten wir mit Viren, die zu lebensgefährlichen Blutungen und Organversagen führen können, nun wollen wir anhand von genveränderten Viren mehr darüber verstehen, warum sie so gefährlich sind", sagte Prof. Stephan Günther vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin am Freitag (25.01.) in der Hansestadt. In dem neuen Stufe 4-Sicherheitslabor können Virologen unter modernsten Bedingungen tropische Viren der höchsten biologischen Risikogruppe 4 erforschen. Zu diesen Viren gehören Lassa-, Marburg-, Ebola- oder Krim-Kongo-Viren.

Höchste Sicherheitsstufe

Bei diesem Hochsicherheitslabor handelt es sich um die höchste Sicherheitsstufe nach dem Gentechnikgesetz. Der Erweiterungsbau hat insgesamt 33,6 Millionen Euro gekostet. Günther hofft, dass die BNI-Mitarbeiter im Februar mit ihren Experimenten im neuen Labor beginnen können. Bislang gebe es in Deutschland nur in Marburg ein sogenanntes "BSL4"-Labor, in dem die Arbeit mit diesen Viren nach Genveränderungen erlaubt sei. Den besondere Sicherheitsstandart ist unter anderem durch ein virendichtes Filtersystem, Desinfektionsduschen und Edelstahlplatten in Tür- und Fensterrahmen gewährleistet.

(dpa/mho)

 

(dpa/mho)

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