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Radio Hamburg

Nach dem Disco-Brand in Brasilien

Wie sicher sind Hamburgs Clubs?

Hamburg, 29.01.2013
Club Hamburg_Folgeseite

In Hamburg gibt es eine Versammlungsstättenverordnung, die Fluchtwege und Co. in Diskotheken regelt.

Nach der Brandkatastrophe in einer Discothek in Brasilien, wollten wir wissen, wie es in Hamburg um die Sicherheit in Clubs bestellt ist.

Nach dem  Feuertod von über 230 Menschen in der Diskothek Kiss in der brasilianischen Studenten-Stadt Santa Maria sind die Besitzer des Clubs sowie Mitglieder der Band festgenommen worden. Sie sollen trotz Verbotes Feuerwerk auf der Bühne entzündet haben, was dann den verheerenden Großbrand ausgelöst hat. Aber welche Verordnungen greifen bei uns hier in Hamburg und wie wird Ihre Sicherheit gewährleistet?

Sicherheit der Clubs und Diskotheken in Hamburg

Die Diskothek bekäme hier bei uns in Hamburg keine Betriebserlaubnis, weil sie keine einzige Sicherheitsauflage erfüllen würde. Die Versammlungsstättenverordnung listet ganz genau auf, was nötig ist, damit im Notfall Besucher einer Diskothek, eines Kinos oder Restaurants noch rechtzeitig ins Freie gelangen können. Die Verordnung gilt z.B. für Discotheken ab 200 Besucherplätzen. Flucht- und Rettungswege sind klar definiert. Mindestens zwei Notausgänge müssen vorhanden sein. Sie müssen seitlich und dem Haupteingang gegenüber liegen. Die Rettungswegen betragen 120 Meter Breite pro 200 Besucher und jeder Besucher muss von seinem Standort aus nach längstens 30 Metern einen Ausgang erreichen können.

Rettungswegschilder und ein Fluchtwegeplan müssen aushängen. Türen müssen in Fluchtrichtung aufschlagen und dürfen weder verstellt noch verschlossen sein und sie müssen mit einem Griff zu öffnen sein.

Feuerwerke in Diskotheken werden bei uns durch Bezirksämter genehmigt, die Feuerwehr hat außerdem während der Show einen Sprengstofffachmann vor Ort.

(gh/aba)

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