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Radio Hamburg

Abzocke in Table-Dance-Bars

So können sich Kiez-Besucher schützen

Hamburg, 09.07.2013
Reeperbahn, Große Freiheit, Pressebild, Hamburg Marketing

Immer wieder werden Touristen in Sex-Etablissements abgezockt.

Immer wieder geraten Touristen auf der Reeperbahn in bestimmten Sex-Etablissements in die Falle. Wie Sie sich davor schützen können, lesen Sie hier. 

Zwei Getränke werden bestellt und am Ende des Besuches stehen dann mehrere hundert Euro auf der Rechnung. Wollen die Gäste das Geld nicht zahlen, wird in einigen Fällen mit Gewalt "nachgeholfen".

Vorm Betreten Preise checken

Ines Wiese aus unserer Nachrichtenredaktion - wie können sich Kiez-Besucher schützen? "Auf jeden Fall erst einmal auf die Getränkeliste gucken, bevor ich in den Club gehe und etwas bestelle, oder solche Table-Dance Läden grundsätzlich meiden. In einigen Etablissements sind Gäste wohl jetzt geschlagen worden und ihnen ist das Geld gewaltsam abgenommen worden. Da handelt es sich dann nicht mehr nur um Abzocke, sondern um Straftatbestände, nämlich Körperverletzung und räuberische Erpressung. In diesem Fall heißt es dann unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten." 

Beweise liegen noch nicht vor

Nun sollen sich Fälle ja häufen, in denen Gäste auf dem Kiez zu Opfern werden - wieso wird solchen Läden nicht einfach die Gewerbe-Lizenz entzogen? "Dazu habe ich mit dem zuständigen Bezirksamt Mitte gesprochen und Sorina Weiland hat das Problem so erklärt: ‚Man bräuchte in diesem Fall gerichtsfeste Beweise und die liegen leider noch nicht vor, weil bislang viele Verfahren eingestellt worden sind. Das macht die Sache für uns so schwierig‘.

Nach unseren Informationen ist das Bezirksamt verstärkt an der Sache dran und sammelt in Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft Beweise. Es gibt schließlich noch die Gewerbeordnung, die das Prinzip der Zuverlässigkeit gegenüber Kunden einfordert und bei Zuwiderhandlung ganz einfach den Entzug der Konzession vorsieht.“

(iw / gh / ste)

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