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Radio Hamburg

Funke Mediengruppe

Axel Springer AG verkauft "Hamburger Abendblatt"

Berlin, 25.07.2013
Hamburger Abendblatt Zeitung

Die Axel Springer AG trennt sich von ihren Regionalzeitungsgruppen "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt".

Die "Berliner Morgenpost" und das "Hamburger Abendblatt" sowie die Programm- und Frauenzeitschriften gehen an die Funke Mediengruppe.

Die Axel Springer AG verkauft ihre Regionalzeitungsgruppen "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt" sowie ihre Programm- und Frauenzeitschriften an die Funke Mediengruppe. Der Kaufpreis betrage insgesamt 920 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit. Es sei ein entsprechender rechtsverbindlicher Vorvertrag geschlossen worden.

Kartellamt muss zustimmen

Die Transaktion bedürfe jedoch noch der fusions- und kartellrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Behörden, mit der nicht vor Ende des Jahres 2013 zu rechnen sei. Die Regionalzeitungen und Zeitschriften sollen mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2014 verkauft werden. Die Axel Springer AG und die Funke Mediengruppe - vormals WAZ Mediengruppe - hätten zudem vereinbart, Gemeinschaftsunternehmen für Vertrieb und Vermarktung von gedruckten und digitalen Medienangeboten zu gründen.

Dies sei für Springer ein weiterer bedeutender Schritt bei der Umsetzung der Strategie, das führende digitale Medienunternehmen zu werden, hieß es.

Aktie legte kräftig zu

Der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, Mathias Döpfner, sagte, die Entscheidung, sich von einigen der traditionsreichsten Marken des Hauses zu trennen, sei nicht leichtgefallen. "Wir sind jedoch sicher, dass die Bündelung in der Funke Mediengruppe, die sich im Kern auf regionalen Print- und Online-Journalismus sowie Magazine konzentrieren will, für eine langfristige Perspektive der Marken und deren Mitarbeiter das Beste ist."

Die Börse reagierte sofort auf Döpfners Ankündigung: Die Aktie der Axel Springer AG legte kräftig zu.

Vermarktung und Vertrieb bleiben bei Springer

Die Funke Mediengruppe will durch den Zukauf der Springer-Titel "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt" nach eigener Aussage zu einem "führenden nationalen Medienhaus" werden. Zu dem Paket, das Funke von der Axel Springer AG übernimmt, gehören auch Programm- und Frauenzeitschriften wie "Hörzu" und "Bild der Frau". Die Essener Funke-Gruppe (unter anderem "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" WAZ und "Gong") teilte außerdem mit, dass in den beiden Gemeinschaftsunternehmen für Vermarktung und Vertrieb Springer die Mehrheit und die Führung übernehme. "Wir müssen unsere Kräfte bündeln - denn der Medienmarkt stellt uns vor anspruchsvolle Aufgaben", sagte Thomas Ziegler, einer der drei Funke-Geschäftsführer, laut Mitteilung.

Print und Digitalmedien miteinander verbinden

Die Axel Springer AG hatte das Geschäft zeitgleich in Berlin verkündet. Nach Funke-Angaben trugen die verkauften Zeitungen und Zeitschriften im vergangenen Jahr 512,4 Millionen Euro zum Springer-Umsatz bei. Auch Funke betonte, der Deal solle beiden Medienhäusern helfen, ihre jeweiligen Aktivitäten zu konzentrieren. Bei Springer seien dies die Digitalisierung und die multimedialen Kernmarken der Gruppen "Welt" und "Bild", Online-Rubrikenmärkte und digitale Vermarktungsplattformen. Funke werde den Schwerpunkt auf seine Regionalmedien und Zeitschriften konzentrieren und dabei Print und Digitalmedien verbinden.

Frauenzeitschriften der Axel Springer AG:

"Bild der Frau"-Gruppe

"Frau von heute"

 

Programmzeitschriften der Axel Springer AG:

"Hörzu"

"TV Neu"

"TV digital"

"Funk Uhr"

"Bild-Woche"

(dpa/apr)

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